Marokko Teil 2

Mittwoch 5. Febr.

Marrakesch

Cp Le Relais de Marrakech

N 31° 42’ 25.8 W 7° 59’ 24.2

Es war eine angenehme Fahrt und eine schöne Strecke.

diesmal fuhr ich einen anderen CP an, dieser wurde empfohlen.  Auch ich kann diesen Platz weiterempfehlen. Schön angelegter Platz mit vielen Blumen, sehr freundliches Personal. Hier bekamen wir einige Tipps. Gasflaschen kann man hier auch füllen lassen. Taxi steht vor dem Tor, bequemer geht es nicht.

Ich habe in meinem Reisebericht Marokko 2019 ausführlich über Marrakesch berichtet und trotzdem werde ich auch jetzt wieder einige Bilder einfügen besonder von den Gärten Jadin Majorelle in Marrakesch und dem Jamal Garten etwas außerhalb der Stadt.

Gleich nach Ankunft und Einrichten ging es in die Stadt für den ersten Eindruck. Mit dem Taxi ließen wir uns zu den Garten Jardin Majorelle von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé fahren. Er gilt als einer der schönsten Gärten der Welt. Bei einem Spaziergang zwischen riesigen Kakteen, Palmen,Bambusgewächse und Wasserbassins mit Schildkröten und Lotosblüten fühlt man sich wie in einem kleinen Paradies.

Es war die Uhrzeit, wo die Aufbauten auf dem Djemaa el Fnaa,dem Platz der Gehängten, der zentrale Platz in diese Stadt ist Tagsüber ein Treiben der verschiedensten Fruchtstände und Gaukler,Schlangenbeschwörer und Geschichtenerzähler und bietet noch ein echt orientales Leben mit viel Spektakel.

Am Abend, entschiedensten Essensstände aufgebaut sind und alles beleuchtet ist beginnt Marrakesch bei Nacht. Nun sind noch mehr Gaukler dazu gekommen und es herrscht ein buntes Treiben. Gut anzuschauen von den Terrassen der umliegenden Cafes und Restaurants.

Donnerstag 6. Febr.

Heute besuchen wir mit einem Guide die Medina und das Judenviertel.

Beginn der Tour ist die Kutubiya Moschee. Das 77 m hohe und über 800 Jahre alte Minarett der Moschee überragt die Dächer der Medina und ist das Wahrzeichen der Stadt.Ein Bummel durch die verwinkelten Gassen der Medina mit ihren Souks ist ein Erlebnis. Hier gibt es alles zu kaufen: duftende Gewürzberge und skurrile Wunderheilmittel im Gewürz Souk. Im Souk der Eisenschmiede findet man Lampen, Gefäße, Teller und vieles mehr. Der Wollfärber Souk bietet farbenprächtige Stoffe, Tücher und Schals an. Leder Artikel findet man im Leder Souk. in jedem Souk kann man den Handwerker bei der Arbeit zu sehen.

Weiter ging zum Bahia Palast er trägt den Namen der Lieblingsfrau des Großwesirs Ba Ahmed Ben Moussa. Angeblich lebte er mit vier Frauen und 80 Konkubinen in diesem Palast. Ein Labyrinth aus miteinander verbundenen Zimmer, Sälen Innenhöfen und Hofgarten.

Im Judenviertel haben wir uns eine Verschnaufpause gegönnt und dem Treiben zugesehen. Bevor wir mit dem Taxi wieder zum CP gefahren sind.

Freitag 7. Febr.

Für heute haben wir die Besichtigung Anima Garten vorgesehen. An der Rezeption hatte man für uns Plätze in dem Shuttlebus bestellt. Die Haltestelle ist hinter der Moschee und vor dem Stadt CP.

Anima – der magische Garten – gestaltet von André Heller.

Ein wunderschöner Garten, man flaniert zwischen kostbaren Bäumen und Sträuchern, Blüten- und Duftwunder, Kunstwerke von Keith, Haring, Pablo Picasso und vieles mehr.

Atemberaubend ist der Blick auf den 4617 m hohen Toubkal im Hohen Atlas.

Samstag 8.Febr.

Heute ist ein Ruhetag, denn in den letzten Tagen haben wir viel gesehen.


Sonntag 9.Febr.

Ouarzazate

CP N 30° 55’ 24 W 6° 53’ 12

Von Marrakesch sind wir den Pass Titzim-n-Tichkal ( N9 ) gefahren. Im letzten Jahr waren sehr viele Großbaustellen und heute waren viele km fertig, sehr gut ausgebaut. Aber es fehlen noch einige km und somit blieben wir von Baustellen nicht verschont. Hier war wieder langsames fahren nötig.

Auch auf dem CP hat sich einiges getan. Duschen, WC und Spülbecken neu und sauber. Der Platz war sehr gut besucht, vorwiegend von Franzosen. Uns quetschte man noch dazwischen, aber Franzosen sind ja kuscheln gewohnt und somit war das kein Problem.

Ouarzazate ist bekannt für seine Filmstudios.


Montag 10.Febr.

Tazarine

CP Village Touristiqu Bougater

N 30° 46’ 41 W 5° 34’ 07

Wir sind den Pass Titzi-n-Tinifft ( N9 ) gefahren. Auch hier wird gebaut, super neue Straße. Auf dem Pass verengten Baustellen die Fahrbahn.

Auf diesem Pass hat man Atemberaubende Ausblicke. Der CP, ein Parkplatz,vor dem Hotel, hier hat sich nichts geändert seit letztem Jahr.


Dienstag 11. Febr.

Merzouga

CP Desert Hotel Le Chance

N 31° 08’ 00 W 4° 01’ 13

auf dem Weg in die Wüste haben wir vorher Risini besucht.

Hier haben wir uns im Souk mit Obst und Gemüse eingedeckt. Helmut und ich haben uns Teppiche für vor dem Womo gekauft.

Ich hatte Achmed eine Nachricht gesendet, dass wir mit 4 Mobilen kommen. Der Platz war für uns reserviert, direkt an den Dünen. Mit Achmed gab es ein herzliche Wiedersehen. Am Abend saßen wir alle zusammen.

Gleich nach der Ankunft führte uns Achmed über den Platz und zeigte uns Stolz seine Neuerungen. Neue Sanitäranlagen und Spülbecken, sehr sauber. Neue Entsorgungsstelle für die WC Kassette. Neue Stromsäulen, noch nicht alle, aber das wird.Wasseranschlüsse werden auch noch verlegt. Man kann gespannt auf die Zukunft sein.

Mittwoch 12.Febr.

Heute machen wir eine Radtour zu den nahe liegenden Orten. Ich probiere mein Liegerad aus, einfach nur super. Es war eine Sensation, es wurde mir zugewunken.

Donnerstag 13.Febr.

Die Jungs fuhren nochmal mit den Rädern und kauften einige Mitbringsel für zu Hause. ich hatte einen gemütlichen Tag und konnte dem Treiben auf dem Platz und in den Dünen zusehen.

Freitag 14.Febr.

Für heute war eine Wüsten-tour mit Übernachtung geplant. Ich hatte vor 6 Jahren eine solche Tour gemacht und brauchte dieses Abenteuer nicht noch mal.

Es war aufregend für die Jungs, denn die Fahrt sollte mit einem Monster Buggy gehen, hier brach das Kind im Manne durch.

 

Am Abend bekam ich die ersten Bilder und ich bin fast geplatzt vor Neid, aber seht selbst.

Kein Vergleich mit dem Abenteuer vor 6 Jahren, da war alles sehr ursprünglich.   Die Bilder vom Frühstück wurden mir auch noch geschickt.

Die Fahrt zurück wurde mit einem 4×4 Buggy gemacht, über die Dünen und die Begeisterung war groß.   Und ich habe was verpasst, schade.

Samstag 15.Febr.

Eigentlich wollten wir heute weiter, aber Helmut hatte seine Womo Versicherung verlängert und wir warteten auf die Unterlagen.

Die Jungs bei der Arbeit !!!!!!!!!!!!!!!!!!            So wurde es ein geruhsamer Tag.


Sonntag 16.Febr.

Tinghir

CP Le Soleil

N 31° 32’ 52 W 5° 35’ 21

Ein Campingplatz direkt an der Straße zur Schlucht.

Die Todra Schlucht liegt im nordafrikanischen Marokko im Atlasgebirge. Der Fluss Todra hat sich auf dem Weg nach Süden in die letzten Gebirgsketten des Hohen Atlas eingeschnitten.

Die Schlucht ist ca 24 km lang und gespenstig ist die Durchfahrt zwischen den 300 Meter hohen Steilwände. Die Todra Schlucht gilt als einer der Spektakulärsten Canyon der Welt.

Montag 17.Febr.

Ait Benhaddou

CP: hier gibt es einige der Straße entlang.

Es ist ein noch teilweise erhaltenes Lehmdorf. es liegt an einem Berghang in etwa 1270 bis 1320 m Höhe am Fluss Asif Mellah, eigentlich sollte dieser um diese Jahreszeit Wasser führen. Früher musste man dann mit einem Esel den Fluss überqueren. Auch hier hat der Tourismus einiges verändert.

Der Fluss hatte schon in der Vergangenheit soviel Wasser, dass man mit dem Esel den Fluss überqueren musste.   Heute gibt es eine Brücke über den Fuß und viele Läden mit dem üblichen Angebot sind in den Gassen zu finden.

Alles hat 2 Seiten und hier gehen die Meinungen auseinander. Durch die Läden in den Gassen ist der Erhalt des Dorfes gesichert. Ursprüngliches gibt es auch so genug. Die Einheimischen haben eine Verdienstmöglichkeit und das  modernere Dorf jenseits des Flusses kann sich weiter entwickeln.   Überall wo Tourismus ist gibt es auch Kommerz.

Das Dorf ist mir bei meiner Planung entgangen, denn es wäre von Ouarzazate mit nur 30 km zu erreichen gewesen.  Nun fahren wir den 200 km Umweg zu unserem nächsten Ziel über Marrakesch.


Dienstag 18. Febr.

Marrakesch

CP Le Relais

Erst war ein aufstöhnen in der Gruppe und die Idee durch die Berge zu fahren, obwohl die Einheimischen abgeraten hatten. Aber bei drei Jungs war Abenteuerlust im Spiel und bei mir die Vernunft. Wir fuhren nach Marrakesch auf den gleichen CP und wurden freudig und erstaunt begrüßt.   Wir blieben 2 Tage dort, denn jetzt fiel jedem ein, was er noch sehen wollte. Wir mussten wieder über den Pass und von dieser Seite entdeckten wir wieder was Neues.


20. Febr.

Ouzoud

CP Zebra

N 32° 00’ 21.9 W 6° 43’ 10.6

Ein Ereignis die Cascaden d’ Ouzoud wo sich das Wasser aus 110 m Höhe in die Tiefe stürzt.

Bekannt auch durch die lebenden Berberaffen, sehr an den Menschen gewöhnt.

Auch hier hat sich einiges geändert, der Ort ist gewachsen und der Weg zum Eingang zu den Wasserfällen ist nicht zu verfehlen. Geblieben sind auf dem eigentlichen Weg die vielen Verkaufsstände und Restaurants, einige sind noch dazu gekommen.

Die Fahrt von Marrakesch nach Ouzoud führte kurvig durch eine schöne Landschaft.   Eine kleine Herausforderung war die Gebirgsstrecke, sehr kurvig auf schmaler Straße. Aber ein Trost, die Straße war relativ gut.


Freitag 21. Feb.

Meknes

Stpl. an der Stadtmauer

N 33° 53’ 23,3 W 5° 33’ 57,6

Der Weg führte uns wieder durch das Gebirge und war sehr abwechslungsreich.  In Meknes angekommen fuhren wir auf den Stellplatz sehr nah für alle geplanten Besichtigungen. Aber dafür muss man auch Abstriche machen, ein sehr schmutziger Platz. Als erstes rief ich Issam an und machte einen Termin für den nächsten Tag aus. Issam ist ein professioneller Guide und wir kannten uns von anderen Besuchen.

 

Für Heute reichte die Zeit nur noch für den Besuch des Place el Hédim auf den es jederzeit lebhaft zugeht. Von dort gehen mehrere Zugänge in die Medina ab.   Aber da werden wir morgen durchschlendern.

Samstag 22. Febr.

Um 13 Uhr sind wir vor dem Tor Bab Mansour, das monumentalste Tor in ganz Marokko.

 

Wir gehen durch das Tor und machen unseren ersten Rundgang durch die Neustadt, auch hier gibt es einiges zu sehen, aber nicht so interessant wie die Altstadt.

Auf dem Weg trafen wir Issam mit einer Gruppe und die Wiedersehensfreude mit ihm war groß.

Issam führte uns durch die Medina welche noch sehr ursprünglich ist. Handwerker konnte man bei der Arbeit zu sehen und auch hier sind die Souks genau nach den Berufen eingeteilt. Bei weitem ist die Medina nicht so groß wie in Marrakesch oder Fes. Issam lud uns zum Abschied noch zu einem Tee ein.

Wir waren uns einig und wollten nicht noch eine Nacht auf dem Platz bleiben.  Schnell waren wir Startklar und fuhren die 60 km nach Fes.


Sonntag 23.Febr,

Fes

CP International

N 33° 59’ 59 W 4° 58’ 17

Im letzten Jahr war ich auf den CP Diamant Vert, leider war diese geschlossen.  Also mussten wir in den sauren Apfel beißen, trotz schlechter Kritik, welche alle zutreffend sind, hier zu übernachten.

Für den Nächsten Tag bestellten wir einen Guide, er machte das wohl nebenbei. Wir handelten den Preis aus, incl. Taxi Rundfahrt und Hin- und Zurück. Wir sagten im voraus, dass wir nichts kaufen wollten. Natürlich besichtigten wir die Lederfabrik, die Seidenweberei, eine Keramikherstellung etwas außerhalb.

Diese Herstellung habe ich auch noch nicht  gesehen. Im Verkaufsraum sahen wir wunderschöne Sachen, leider durften wir nicht fotografieren.

Die Seidenweberei, man wird von der Pracht der Farben bei den Stoffen, ein Farbenrausch.

Insgesamt war es eine interessante Tour und ich habe einiges gesehen was ich noch nicht kannte.


Montag 24.Febr.

Chefchaouen

CP Azila

N 35° 10’ 33.0 W 5° 16’ 00.8

Weiter Richtung Norden wurde es immer grüner und die ersten Blumen auf den Wiesen und Blüten an den Bäumen machten die Welt bunter. Hier steht die Landwirtschaft im Vordergrund und das Vieh auf den saftigen Weiden.

Eine schöne Fahrt bis zum Ziel. Die Anfahrt zum CP wurde als Steil beschrieben und so war es auch 20% Steigung, kurvig und eng. Der Platz ist schon sehr in die Jahre gekommen und es war alles sehr ungepflegt.  Da wir nur eine kurze Strecke gefahren sind waren wir zeitig am Ziel und wir machten uns sofort auf den Weg die “Blaue Stadt” zu besichtigen.

Der Fußweg zur Stadt war auch sehr Steil und über die unterschiedlichsten Stufen ging es nach unten, rutschig, aber ich hatte ja einen Kavalier an meiner Seite.

Blau, blau alles blau, Häuser, Türen, Fenster, Blumentöpfe und Treppen davon gibt es viele. Keine Stadt für alte Leute. Als Kontrast zu dem vielen Blau ist das bunte Angebot der Läden.    Kommt man in die Neustadt ist alles modern und ist wie in jeder anderen Stadt.    In einem waren wir uns sehr einig, zurück geht nur im Taxi.


Mittwoch 26. Febr.

Tetouan

CP in Martil    „Al Boustane“

N 35° 37’ 43,9 W 5° 16’ 37.2

Weiter ging es nach Tetouan, die weiße Stadt, über Autobahn ähnliche Straßen. In dieser Stadt hat der König seinen Sommerpalast. Ich kam aus dem staunen nicht mehr heraus was ich sah, war eine weiße Stadt langgezogen am Berghang.   In jedem Reiseführer wird nur von der Altstadt, UNESCO Welterbe, geschrieben und man stellt sich was kleines vor. Wir fuhren über eine breite Straße mit begrünten Mittelstreifen und der Rand mit Palmen bepflanzt und teilweise Park ähnlich angelegt.   Modernste Häuser und Wohnsiedlungen. Hier überkommt einem das Gefühl, man ist nicht mehr in Marokko.

Martil

Das Städtchen Martil am Mittelmeer war gleichfalls gepflegt. Die Strandpromenade und der breite Sandstrand sind 7 km lang. Der Bauboom hat hier eingesetzt und es wird großzügig gebaut.

Natürlich gibt es auch hier ein kleiner Souk.

Donnerstag 27.Febr.

Heute fahren wir mit dem Taxi nach Tetouan und werden mit einem Guide die Altstadt besuchen.

Schon im Jahr 1525 wurde die Stadt erwähnt und die meisten Häuser und Anlagen waren aus dieser Zeit. Beeindruckt hat mich das seit 1997 Weltkulturerbe nicht. Beschrieben wird die Medina in diversen Reiseberichten als eine der schönsten in Marokko. Ich habe es anders gesehen.

Durch die Enge der Gassen und recht verwahrlosten Häuser machte die Medina in einigen Souks einen schmutzigen Eindruck. Menschen saßen auf dem Boden und breiteten vor sich das Warenangebot aus. Nicht nur Obst und Gemüse sondern auch Fisch.

 

Auch führte uns der Guide zu den Gerbern. Die Farbbecken waren jetzt nicht in Betrieb und war mit einer braunen Brühe gefüllt, in einem Becken lag ein Totes Schaf. Wir verließen diesen Ort auch ganz schnell wieder.

Die Medina betritt man durch eines der ursprünglichen sieben Stadttoren.

 

Vier sind noch gut erhalten. Schon von weitem sieht man auf einen Hügel eine Kasba. Heute sind es nur noch Reste der maurischen Festung.

Der zentrale Platz vor dem königlichen Palast ist gepflegt, aber aus Sicherheitsgründen teilweise abgesperrt.Es gibt 35 Moscheen, in denen Ungläubige der Zutritt verboten ist. Wir besichtigten noch ein sehr schönes Museum welches eine Ausstellung über Tetouan zeigte.

Freitag 28.Febr.

Hier war nun Endstation unserer Reise. Helmut und Fred fuhren heute weiter in Richtung Tanger und wollten sich noch die “Blaue Lagune”ansehen.

Michael und ich wollten noch einen Tag am Mittelmeer bleiben und machten eine schöne Radtour bei Traumhaftem Wetter.

Samstag 29. Febr.

Jetzt ist für uns auch der letzte Tag in Marokko. Die 63 km nach Tanger fuhren wir sehr gut ausgebauten Straßen durch das Riff Gebirge. Zum Abschluss nochmal eine schöne Landschaft.

In Tanger Med angekommen war kaum Betrieb. Bordkarten geholt für die Fähre, durch den Zoll gefahren ohne Kontrolle, Papiere waren schnell abgestempelt. Auch über den Scanner fahren ging zügig. Im letzten Jahr habe ich hier 4 Stunden mit viel Gedränge verbracht.

11 Uhr ging unsere Fähre bzw. das Einchecken. Ich hatte wie immer das Problem eine steile Rampe hochzufahren. Trotz hydraulisch angehobenem Heck setze ich auf, die Schräge war zu viel. Ich musste es nochmal versuchen und es gab kein Einsehen des Personals. Nach gegenseitigem Anschreien konnte ich auf dem Deck bleiben und diese Aktion hat 20 Minuten Verspätung eingebracht.

Die Überfahrt verlief ruhig und die Kontrolle in Algeciras verlief reibungslos.  Wir fuhren sofort nach Tarifa auf einen Stellplatz.

Wieder einmal hat mich Marokko begeistert.

 

Marokko 2020

Marokko

2020

14.01. bis 29.02

Nun ist es wieder soweit, meine erste Reise im neuen Jahr. Dieses Mal kann ich erst Mitte Januar starten und möchte im Februar in Marokko sein. Deshalb wird meine Anreise durch Frankreich und Spanien zügig verlaufen.

Anreise

Dienstag 14.Januar

Heute starte ich meine Reise nach Marokko.

Mein erstes Ziel ist Frankenthal in der Pfalz. Hier wohnt meine Tochter mit Familie und ich freue mich auf einen gemütlichen Abend.


Frankreich

Mittwoch 15. Januar

Louhans

Stellplatz GPS N 46°37’45,9 E 5° 12’ 48,2

Ein Stellplatz am Hafen, ein Bootshafen am Fluss. Jetzt war er ohne Gebühr.

Ich bin bis hinter Freiburg in Deutschland geblieben und habe vor der Grenze nach Frankreich nochmal getankt. Der Diesel in Frankreich ist teuer – 1,70 €.

In Frankreich bin ich nur Autobahn gefahren- Richtung Lyon. Ich habe eine Go Box für Frankreich, Spanien, Portugal. Somit konnte ich immer ohne Anhalten durch die Mautstellen fahren, sehr angenehm.

Donnerstag 16. Januar

Villeneuve

Stellplatz GPS N 43° 31’ 44,8 E 3° 52’ 7,6

Adresse Villeneuve -les-Maguelone Avenue René Poitevin ( mein Navi hat die GPS nicht angenommen) Auf dem Platz kann man auch Ver-Entsorgen + Strom.

Bezahlt wird an einem Automat, sehr schwierig.

Heute war es eine einfache Fahrt, die Autobahn fast frei nur um Lyon herum war es etwas sehr unübersichtlich.


Spanien

Freitag 17. Januar

La Selva Del Camp

Stellplatz GPS N 41° 12’ 35,6 E 1° 8’ 22,

Einige km südlich von Tarragona – kleiner Platz mit V+E+Strom incl. 5 €

Ist mit einer Schranke gesperrt und man muss die Polizei rufen. Diese ist sehr schnell vor Ort und registrieren die Personalien + Kennzeichen. Die 5€ wird per Karte bezahlt.

Wieder war es eine einfache Fahrt, natürlich um Barcelona wurde es wieder etwas wuseliger.

Am Abend auf dem Platz kam ein starker Wind auf und im Womo wurde es recht wackelig.

Samstag 18. Januar

Torre la Sal

Camping Maria

GPS N 40°07’ 42 E 0°09’40

Der Platz ist sehr eng, das hieß viel rangieren. Maria ließ nun noch ein Stück Hecke absägen, Blumenkübel aus dem Weg geräumt und endlich war ich auf dem Platz.

Hier habe ich einige Solisten getroffen, Hannelore, Uwe, Karin. 2 Nächte bin ich geblieben. Am ersten Tag habe ich mit Hannelore einen schönen Strandspaziergang gemacht. Sonntag hat es den ganzen Tag geregnet und es war Unwetter mit Sturm, Regen und sogar in den höheren Lagen Schnee angesagt. Am Montag regnete es immer noch und die Wege auf dem Platz stand das Wasser.

Das alarmierte mich und ich fuhr lieber trotz Sturmwarnung. Das Unwetter kam vom Osten und ich fuhr Südwest.

Später bekam ich Bilder geschickt, nicht nur der Platz auch die Strasse war Land unter. Mein siebter Sinn hat mich gut beraten.

Montag 20. Jan.

San Javier

CP N 37°46’2,7 W 0°49’6,2

Ein neu angelegter Platz direkt am Meer und schön überschaubar. Der Platz war besetzt und ich stand auf einen provisorischen Platz.

Entgegen der Voraussagen war ruhiges Wetter. Der Regen hatte erstmal auf dieser Strecke aufgehört und als Sturm gab es mal ab und an eine kleine Böe.

Bei schönem Wetter kam ich auf den Platz an und wurde von Paul, Magali und Wolfgang begrüßt und mit einer warmen Mahlzeit empfangen.

Einziger Nachteil von diesem Platz ist die etwas schwer zu findende Zufahrt. Die Koordinaten zeigen einen anderen Weg, über dem Rollfeld eines Flugplatzes. Jetzt ist Gefühl gefragt und die nächste Straße gefahren. Ein kleines Schild zeigte zum Platz. Die schmale Straße oder besser der Weg sah nicht sehr vertrauensvoll aus. Aber es war zu fahren.

In der kommenden Nacht war auch hier starker Regen und Gewitter. Am nächsten Tag war alles in Nebel gehüllt und um 10 Uhr wurde es heller und man konnte das Meer sehen, welches sich im Nebel versteckt hatte. Das Gewitter ist weiter gezogen und der Regen geblieben. Später am Nachmittag wurden das Wasser auf die überschwemmte Straße abgepumpt.

Mittwoch 22.Jan.

Roquetas de Mar

CP Roquetas GPS N 36°47’51,5 W 2°35’29,1

Der Platz war voll und ich stand für eine Nacht vor der Schranke. Ich habe mir den Platz angesehen, sehr groß aber man steht recht eng. Für mich ist das nichts, diese Massen. Aber das Unwetter ist hier nicht angekommen und die spanische Sonne scheint.

Donnerstag 23.Jan.

St. Mijas

St. GPS N 36°30’19,1 W 4°41’0,0

Der Platz ist gratis, man muss sich bis 12 Uhr bei der Polizei gemeldet haben. Diese findet man im Ort, ein kleiner netter Ort. Aldi, Lidl alles in der Nähe. Hier habe ich Fred und Helmut getroffen, meine zukünftigen Reisebegleiter.

Freitag 24.Jan.

Los Barrios

Carlos GPS N 36°10’46 W 5°26’28

Los Barrios ist ein Ort nur einige KM von Algeciras entfernt. Hier sind Supermärkte und Tankstellen zu finden. Für uns interessant weil wir unsere Tickets bei Cárlos kaufen wollen. Neu ist jetzt der große Stellplatz auf der anderen Straßenseite vor dem Büro. Hier habe ich Michael getroffen. Nun ist unsere Gruppe vollständig.

Samstag 25.Jan.

Algeciras

9,30 Uhr, auf geht’s nach Marokko.

Heute Fahren nur Michael und ich, Fred und Helmut kommen nach und wir werden uns in Asilah wieder treffen.  Der Fährhafen ist gut ausgeschildert und wir kommen entspannt an. Es sind nicht so viele Fahrzeuge da wie sonst.

Die Abfertigung war problemlos und wir fuhren zu Anlegestelle.Bei der Einschiffung hatte nicht nur ich das Problem mit dem Aufsetzen auf die Rampe. Dann wollte ich nicht unter Deck fahren. aus Erfahrung weiß ich, das die Auffahrtsrampe für mich sehr schwierig ist mit meinem Womo. Nach einiger Diskussion konnte ich im Oberdeck stehen. Die Überfahrt verlief ruhig und an Bord werden die ersten Einreise Formalitäten erledigt.


 

Marokko

Asilah

St. GPS N 34°52’34,2 W 6°17’ 19

Ein einfacher Platz ohne Strom. Wasser tanken mit Gießkanne ist möglich und Ents.

In Tanger angekommen geht es zur Polizei und Zoll. Obwohl kein Hochbetrieb dauerte die Abfertigung trotzdem fast 2 Stunden.

Nach der letzten Kontrolle liegt links ein Parkplatz, hier kann man das erste Geld tauschen und wer noch keine Vers. hat, kann hier eine bekommen. Es ist der Schalter neben einer Bank.

Jetzt geht es nach Asilah. Die Strecke durch das Landesinnere war recht hügelig, führte uns durch Ortschaften. Die Straßen waren teilweise mit großen Pfützen bedeckt und es regnete immer noch.

Sonntag 26.Jan.

In der vergangenen Nacht hat es geregnet und wir hoffen dass der Tag trocken bleibt. 12 Uhr, es scheint die Sonne und wir machen uns auf dem Weg in die Stadt.  Zuerst holen wir unsere Daten- und Telefonkarten. Anschließend trinken wir unseren Berber Whisky (Pfefferminztee mit viel Zucker ) Jetzt gestärkt erkunden wir die Medina.

Im letzten Jahr 2019 habe ich die Medina schon einmal besucht und ausführlich berichtet. Heute werde ich nur Bilder einstellen, diese sagen sowieso mehr als tausend Worte.

Weiß und Blau sind die vorherrschenden Farben, hell und heiter leuchten diese in die Medina von Asilah. Freundlich und zurückhaltend sind die Menschen. Man kann unbehelligt von aufdringlichen Verkäufer durch die Gassen schlendern und in die kleinen Läden gehen.

Die Medina hat sich zu einem Künstlerort entwickelt und kleine Geschäfte mit edlem Warenangebot hatten sich dort niedergelassen, eine schöne Atmosphäre.

Der Stellplatz am Strand hat sich nicht geändert, es gibt ein einfaches Restaurant und auf der anderen Straßenseite noch einen großen Stellplatz, alles bewacht für 40 DH. Schön war es hier.

Montag 27.Jan.

Es ist etwas frisch aber die Sonne scheint. Um die Stadt und die Markthallen zu erkunden  genau richtig. Es erstaunt mich immer wieder welche Veränderungen zum positiven in einem Jahr geschehen.

Es gibt 2 Markthallen, unterschiedlich könnten diese nicht sein. Die kleinere von beiden in der Nähe de Medina ist sehr ursprünglich.  Die Zweite hat schon einen Europäischen Flair.

Auch das Stadtviertel ist teilweise sehr großzügig. Auf den Rückweg sind wir noch einmal in die Medina.

Hier habe ich im letzten Jahr mit Hannelore Schuhe gekauft und jetzt konnte ich auch nicht widerstehen. Ich wurde wieder erkannt und es wurde auch nach Hannelore gefragt. 2 Paar schöne bunte Schuhe zu einem verhandelten Preis, eigentlich wie immer. Wieder zurück zum Platz nehmen wir die Kutsche, das Vergnügen muss sein.

Am Abend sind auch Fred und Helmut angekommen.

 

Dienstag 28.Jan.

Heute sind wir mal Stadtführer für die Beiden.

 


29.Jan.

Kenitra

CP Mehdia GPS N 34°15’30,35 W 6° 40’26,73

Zu viert verlassen wir Asilah. Zur Sicherheit hat jeder die Koordinaten, aber wir fahren alle brav hinter Fred her.  Wir fahren einen sehr schönen neuen Platz an, in 2 Jahren wird auch hier eine positive Entwicklung sein, denn die ersten Anzeichen sind da.

30.Jan.

Rabat

Heute steht der Königspalast in Rabat, Palaís Royal,  auf dem Programm. Wir lassen uns mit dem Taxi nach dem Palast fahren, natürlich vor dem Haupteingang, “ Tor der Winde“. Dieser Eingang ist nicht für Touristen, also entlang der Mauer einige km laufen und dann finden wir den Eingang. Hier werden wir registriert und können auf das weitläufige Gelände. Den Palast können wir aus kurzer Entfernung betrachten.

Zurück wieder an der Mauer entlang und einen langen Fußmarsch bis zu einer Modernen Straßenbahn.

Mit dieser sind wir nach der Medina Sale gefahren. In verschiedenen Reiseführer beschrieben, aber was besonderes ist das nicht. Aber wir hatten unser Erlebnis.

Wir nahmen einen Nebeneingang und waren gleich in dem Marktviertel. Vorab, sowas habe bei meinen besuchen noch nicht erlebt.

Die Gassen stanken von den Abfällen bei der Schlachtung der Tiere und der Fische. wir mussten durch diese Wasser-Blutpfützen. Am Rande saßen die ganz armen Menschen, welche versuchten das vergammelte Gemüse zu verkaufen. Auch wo die frischen Backwaren hergestellt wurden, alles starrte vor Dreck. Irgendwann wollte ich nur noch raus hier, aber durch das irren in den vielen Gassen kamen wir an einem anderen Ende der Medina aus. Wie immer ist auch diese Medina nach den verschiedenen Berufe aufgeteilt. So ist das Viertel für Hochzeit sehr edel. Auch die anderen Warenangebote waren gepflegt.

Als nächstes steuerten wir den Bahnhof an und wollten mit dem Zug nach Kenitra.  Hier erlebten wir wieder mal die Gegensätze, einen Modernen hellen und großzügigen Bahnhof. Der Zug war noch ein sehr altes Modell. Der Bahnhof und der Vorplatz in Kenitra hätte als Flughafen durchgehen können. Super Modern, Rolltreppen gute Ausschilderung. Nun mussten wir nur noch ein Taxi zum Camping finden, was etwas schwierig war. Die Stadt Taxis dürfen nur 3 Personen mitnehmen und nicht außerhalb fahren. Nach einigem fragen fanden wir endlich den Taxistand für Überland. Wir ließen uns zu einem empfohlenen Restaurant bringen, denn wir hatten uns ein Essen verdient und es war Super.

Den kurzen Rückweg haben wir unter Verdauungsspaziergang verbucht.


Freitag 31.Jan.

El Jadida

CP International GPS N 33°14’25 W 8°29’19

es ist ein einfacher Platz, aber alles vorhanden.

Super Fahrt über die Autobahn und wir waren gegen 13 Uhr auf dem Platz.  El Jadida ist bekannt für sein Portugiesisches Fort und die Citè Portugaise.

Gleich hinter dem Eingang kommt man auf eine schmale Straße, rechts und links mit kleinen Geschäften und Restaurants. Hier befindet sich auch der Eingang zur Zisterne. Einige Stufen hinunter betritt man die Zisterne. Ein großer Keller mit mehreren Gewölben. Diese sind in gleichmäßiger Geometrie angeordnet. Das ganze ist sehr übersichtlich.

Die Festungsmauer muss man auch erkundet haben.

Es gibt nur eine Einkaufsstraße, hier habe ich meine Umhängetasche aus Kamelleder erstanden.

Eigentlich sollte Machmet uns vier fotografieren, aber er wollte lieber selbst auf dem Foto sein. Michael war dann der Fotograf.


Samstag 1. Febr.

Safi

CP International GPS N 32°19’03 W 9°14’18  Ein sehr einfacher Platz

Es war eine angenehme ruhige Fahrt auf der Autobahn, wir waren fast alleine unterwegs.

Schöne Ausblicke über die Felder und weniger schön der Blick auf die Ansiedlungen. Baracken irgendwie zusammen gezimmert und mit Plastikplanen dicht gemacht. Für uns nicht vorstellbar dass hier Menschen leben. Sie passen auf den kleinen Weiden oder auch am Straßenrand auf ihr Vieh auf, manches mal auch nur ein Tier. Sie winken uns fröhlich zu.

Auch hier wurde viel gebaut, besonders die Straßen. Die Stadt mit breiten Strassen, große Springbrunnen im Mittelpunkt des Kreisverkehrs und Blütenhecken am Straßenrand.

Der Platz wie fast immer außerhalb und wir fuhren mit dem Taxi zu unserem Ziel, dem Keramikhügel.

Safi ist über die Grenzen hinaus berühmt für die Keramikherstellung und zu diesem Töpfer Hügel wollen wir hin. Seit Jahrhunderten wird aus der Tonerde dieser Region hervorragende Gebrauchskeramik gebrannt.

Die traditionellen Brennöfen sind noch in Betrieb, obwohl vorwiegend  die mit Gas befeuerte Öfen benutzt werden. Wir haben eine der Werkstätten besichtigt. Es ist wirklich interessant zu sehen, wie aus dem feuchten, rotbraunen Lehm die Gegenstände gedreht werden und nach einmaligem Brennen bemalt werden. Die Menschen sind stolz auf ihre Arbeit, obwohl diese unter beschwerlichen Umständen und mit einfachen Mitteln hergestellt werden.

In den Verkaufsraum dieser Werkstätten und auch in der ganzen Stadt kann man wunderschöne Keramik kaufen.

Man findet auch durchaus kitschige Keramik, welche allerdings nicht in diesen Werkstätten hergestellt werden.


Sonntag 2. Febr.

Essaouira

CP Calme GPS N 31°25’57 W 9°39’29

Aus Safi sind wir gut herausgekommen und bis Essaouira auf die N1 gefahren, Schöne Landschaft, durch Orte mit regem Treiben. In Essaouira sind wir zuerst auf den Parkplatz am Strand gefahren und am Strand entlang zum Hafen gegangen.

Im Hafen sehen wir noch die traditionelle Fertigung von Schiffen und die Fischer beim Netze flicken beobachten. Viele Ständen mit dem frischen Fischfang, manche Fische habe ich noch nie gesehen.

Nun wollten wir auch die Fische probieren und setzten uns an einer der Buden vor dem Hafen. Hier war ich auch im letzten Jahr und war sehr zufrieden. Nun in diesem Jahr wurden wir richtig abgezockt. Für diesen Preis hätten wir 20 kg Fisch essen müssen und nicht nur 2 kg. Aus Erfahrung wird man klug.

Die Hafenstadt Essaouira. “ die Eingeschlossene”, deren Altstadt seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Es ist eine schöne Stadt und gehört zu einem meiner Lieblingsziele.

Neu ist ein großes Einkaufszentrum, gut ausgeschildert.


Montag 3. Febr.

Agadir

CP Atlantik Park GPS N 30°34’54,6 W 9°45’19,9

Ein schöner Platz direkt am Strand.

Vor einem Jahr war ich auch hier, da war der Platz gerade angelegt und die Pflanzen noch recht klein. Heute haben diese eine beachtliche Größe erreicht. Am Strand hat sich auch einiges getan. Hier hat man die großen Steine entfernt und man konnte am Strand entlang gehen. Unser Strandspaziergang führte uns zu einem kleinen Ort und dort haben wir hervorragend gegrillten Fisch gegessen mit frisch gebackenen Fladenbrot.

 

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Heimreise

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Freitag 6.Sept.

Ljubljana

 

Gestern bei schönstem Wetter hatten wir uns die Plitvicka Seen besucht und jetzt bei unserem Start regnet es und wir freuen uns über das Glück was wir hatten.

Unser Ziel ist Ljubljana, im Reiseführer als eine junge Stadt beschrieben.

Die Fahrt verlief reibungslos, an der Grenze musste ich wieder meine Go Box aufladen. Das Wetter besserte sich etwas und wir steuerten zielsicher einen kleinen Stellplatz an einem Restaurant an. Wie soll es schon anders sein, am Beginn eines Wochenendes war hier schon alles besetzt, so auch die weiten Plätze welche wir anfuhren. Wir fuhren wieder zurück zu dem Vorort, denn der Wirt hatte uns gesagt, man könnte ohne Probleme am Friedhof stehen. Das haben wir auch dann gemacht und als Belohnung für dieses herum irren könnten wir uns ein leckeres Essen.

Die Stadt wurde nun abgehakt und wir hatten das nächste Ziel schon auf dem Plan.


Samstag 7.Sept.

Postojna

Stellplatz an der Höhle N 45° 46’ 53.0 E 14° 12’ 08.0

Da wir früh da waren, hatten wir den ganzen Tag zur Verfügung und zogen auch gleich los.

Vorab Information über diese Höhle.

Die Höhlen von Postojna eigentlich im ganzen Ausmaß ein Höhlensystem aus drei Hauptebenen. In diesem Karstgebiet befinden sich die zweitgrößten für Touristen erschlossenen Tropfsteinhöhlen der Welt. Das ganze Höhlensystem ist 24 Km lang.Der erschlossene und ganzjährig für den Tourismus geöffnet Teil umfasst 5 km, wovon 3,5 km mit einem Zug zurückgelegt werden.

Auf unseren Ticket stand die Uhrzeit der Führung drauf und es dauerte nicht lange und wir konnten uns die Wunderwelt der Stalaktiten und Stalagmiten ansehen.

Auf dem Weg zum Zug wurde uns schon einiges erklärt und wir bekamen einen Vorgeschmack was und erwartet. Der Zug fuhr uns bis zu einen großen Halle und von hier ging es zu Fuß weiter. Man konnte nur staunen über die Märchenhafte Welt. Eigentlich kann man es nicht schildern und ich hoffe das die Bilder etwas wiedergeben.

Nach dem Besuch wollten wir uns erstmal stärken. Auswahl an Restaurant war genug, denn hier war alles auf Tourismus ausgerichtet. Selbst das Essen… ich habe mir ein Höhlenburger bestellt… kostete schon  Überwindung da hinein zu beißen.

 

Nicht genug von dem Erlebten wollten wir uns noch die Höhlenburg ansehen. Ein Bus brachte uns in das 9 km entfernt gelegene Dorf. Hier stand die Burg auf einen Felsen und war zum Teil in den Felsen.hinein gebaut. Das Schloss Predjama steht unter einer 123 m hohen Felswand und ist einer der größten Höhlenburg der Welt.

Die imposante Burg wurde erstmal im 13.Jh. erwähnt. Im 16.Jh. wurde auf den Grund der Burg das heutige Schloss gebaut. Von der ursprünglichen Burg sind nur noch wenige Teile erhalten. Erhalten ist u.a. der Geheimgang, der die uneinnehmbare Burg mit einem 14 km langen Höhlensystem verbindet.


Sonntag 8. Sept.

Bled

Stellplatz N 46°22’13.5 E 14° 7’ 8.8

Nach einem Tag voller Erlebnisse ging es weiter nach Bled. Immer wenn man in einem Reiseführer die Beschreibung liest, stellt man sich in seiner  Fantasie einen besonders reizenden Ort vor. Angekommen sind wir im Regen und es sollte auch nicht besser werden. Wir suchten das Centrum und die vielen Sehenswürdigkeiten. Nun, das sich die Begeisterung über diesem Ort in Grenzen hielt, war sicherlich auch dem Wetter geschuldet. Aber wir gaben nicht auf und fuhren mit der Bimmelbahn um doch noch was besonderes zu sehen.

Es gab nichts und uns war kalt und nass. Hannelore versuchte ein vorbeikommendes Taxi anzuhalten und das heißt schon was. Es ist bei dem Versuch geblieben.


Österreich

Montag 9.Sept.

Wörther See

Camping Weißes Rössl

….schöner Platz, freundlicher Empfang, Restaurant sonst nichts…..

Weißes Rössl und Wörthersee, da kommen doch Erinnerungen an Filme und Serien auf und Romantik, naja da war nicht viel, angesichts der weiten Wege zum Geschehen.

Dienstag 10. Sept.

Heute fahren wir mit dem Boot nach Klagenfurt, es ist das normale, zeitraubende Verkehrsmittel, ein Bus fährt nur zwei mal am Tag.

Bei schönem Wetter war es eine angenehme Fahrt 1 ¾ Stunde. wir legten an den See Orten an und die meisten Namen hatte man schon gehört. Klagenfurt empfing uns mit einer herrlichen Blumen und großen Parkanlage. Hier war ein Campingplatz, wäre sicherlich für Ausflüge zentraler gewesen.

Klagenfurt ist recht übersichtlich hat aber eine Sagenumwobene Geschichte, welche man auch überall lesen und begegnen kann. Aber die Bewohner waren durch ihren Reichtum übermütig und üppig geworden.

Wörthersee Mandl

Wenn die Fischer an stillen Sommerabenden auf den Wörthersee an der Schwarzen Wand vorüberfahren, kann es geschehen, dass sie ein Klingeln und Läuten vernehmen, das aus der Tiefe des Sees zu kommen scheint. Wirklich erzählt eine alte Sage von einer Stadt mit prächtigen Häusern, die vor vielen hundert Jahren da gestanden haben soll, wo heute der See liegt.

Endlose Fluten

So kam es, dass sie sich am Vorabend des Osterfestes zu Tanz und Gelage versammelten. Schon zeigte Glockengeläut die späte Stunde an, doch niemand kümmerte sich darum. Da öffnete sich die Tür des Festsaales und herein schritt ein kleines eisgraues Männchen und blickte verwundert auf die lärmende Gesellschaft. Grollend erhob er seine Stimme: “O, ihr Schwelger, wisst ihr nicht,welche Feier wir morgen begehen? Kehret heim, ehe die Stunde der Buße verrinnt und die Strafe euch erreicht!” Aber nur höhnisches Lachen antwortete ihm, und noch wilder wirbelten die Paare im Tanz. Wenige Minuten vor Mitternacht betrat der Alte zum zweiten Mal den Saal, aus dem das wüste Geschrei der Trunkenen tönte. In seinem Arm hielt er ein Fässchen. Noch einmal mahnte er zur Buße: “ Sonst öffne ich den Hahn des Fässchen und Tod und Verderben kommt über euch!” Wieder antwortet ihm nur rohes Gelächter. Da schlägt es Mitternacht, alle Lichter erloschen, die Mauern erzittern, Regen stürzt hernieder und ein furchtbares Gewitter bricht los.

Mit offenem Hahn liegt das Fässchen des verschwundenen Warners, endlose Fluten entströmen ihm. Sie dringen in alle Räume und strömen fort bis sie die ganze Stadt und die ganze Gegend überschwemmt und ihre frevelnden Bewohner ertränkt haben. So entstand der Wörthersee. Städte, Kirchen und Dörfer liegen in seiner unergründlichen Tiefe begraben, riesige Fische und Wasserschlangen hausen in den alten Palästen.

Am Ufer des Sees wurde die neue Stadt mit dem namen “Klagenfurt” gebaut.


Mittwoch 11.Sept.

Heiligenblut

Camping N 47° 2’ 14.0 E 12° 50’ 22.0

Großzügiger Platz , Restaurant, freundlicher Besitzer.

Den Großglockner hatte ich noch gut in Erinnerung von meiner Motorradzeit und ich wollte mal in die Vergangenheit schweifen.

Nach einer angenehmen Fahrt und Sonnenschein kamen wir auf dem Platz an und wurden freundlich Empfangen. Wir konnten uns hinstellen wo wir wollten.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten gingen wir auf Entdeckungstour. Uns wurde eine Abkürzung empfohlen, verdammt steil hoch war der Weg, Pause, Luft holen,Landschaft bewundern weiter, endlich geschafft.

 

Der Ort ist sehr übersichtlich und das Wahrzeichen die Kirche war ein Besuchermagnet.

Zum Abend besuchten wir das Restaurant auf dem Platz, sehr außergewöhnlich eingerichtet mit einer Sammlung alter Motorräder und Fahrräder.

Es gab nicht nur viel zu sehen auch das Essen war hervorragend.

Donnerstag 12. Sept.

Großglockner Hochalpenstraße … 48 Km lang, 36 Kehren und eine kunstvolle Straßenführung. Die Straße am Fuße des Höchsten Bergs Österreichs führt bis auf 2.571 Meter Seehöhe zur Edelweiß-Spitze.

der Gipfel des Großglockners im Hintergrund

Wir fuhren mit dem Linienbus, als Endpunkt ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 m.

Hier oben hat sich sehr viel verändert, ganz auf Tourismus eingestellt. Parkhaus, Restaurants. Ausstellungen und natürlich die Souvenirs Geschäfte dürfen nicht fehlen. Wir hatten einen langen Aufenthalt und konnten alles ausgiebig betrachten. Eine gigantische Bergwelt.

Spannend war es auch mit welches Autos hier hochgefahren wurde, selbst Oldtimer Trecker schnauften hinauf.

Motorräder trifft man hier in Mengen. Auch eine Internationale Polizei Motorradstaffel regte für Aufsehen.


Freitag 13. Sept.

Krimml

CP am Hotel Krimmler Wasserfälle N 47° 13’ 04.8 E 12° 10’ 28.8

Im Stellplatz Preis ist der Eintritt für die Wasserfälle enthalten. Kein weiter Fußweg zu den Fällen.

Ich liebe die Berge und kann nicht genug davon bekommen. Nun wollte ich Hannelore noch die Krimmler Wasserfälle zeigen.

Angekommen, wird sich erstmal im Restaurant Garten mit Kaffee und Kuchen gestärkt. Um die Kalorien wieder los zu werden wollten wir den vorgeschlagenen Panoramaweg gehen. Panorama, das Wort sagt alles, immer bergauf. Irgendwann war es Hannelore zuviel und nach einer Pause kehrten wir zurück. Wir hatten eine Pause neben dem Haus eines Holzschnitzers gemacht und ich war neugierig und wollte wir die Werke ansehen.

Natürlich wurde ich fündig, ein kleines Holzherz, wunderschön mit noch Harz belassen.

Der Mann war nicht da und die Frau wollte keinen Preis machen. Am nächsten Tag wanderte ich alleine dahin um das Herz zu holen.

Im Ort war ein Park mit einem Wasserspiel.

 

Samstag 14. Sept.

Die Krimmler Wasserfälle sind mit einer gesamten Fallhöhe von 385 m die höchsten Wasserfälle Österreichs. Gebildet werden sie durch die Krimmler Ache, die am Ende des hoch gelegenen Krimmler Achentals in drei Fallstufen hinunterstürzt. Das Wasser fließt dann in die Salzach, den Pinzgau entlang weiter Richtung Salzburg und gelangt zur Mündung des Inn.

erst einmal mussten die Schafe über die Strasse

Schon beizeiten gingen wir den schönen Wanderweg zu den Wasserfällen. Jetzt waren noch nicht viele Besucher da und wir konnten das Naturschauspiel beobachten. Wer noch mehr sehen möchte, kann die drei Stufen bis zur Kante wander, dabei sind etliche Höhenmeter zu überwinden.

Für uns war das nicht das richtige und wir fuhren mit dem Bus nach Wald, dem nächsten Ort. Dort war am Wochenende ein Dorffest, es war Almabtrieb.

Mit Bus und Bahn waren wir pünktlich zur Stelle und erlebten ein traditionelles Fest.


Sonntag 15.Sept.

Achensee

Camping Schwarzenau N 47° 28’ 04.0 E 11° 42’ 49.0

Camping direkt am See, naturbelassen, dunkel, wenig Sonnenplätze, Radweg geht über den Platz, Badebesucher kommen von außen, Imbiss mit kleinstem Angebot.

Nun waren wir einmal hier und mussten das beste daraus machen.

 

Montag 16. Sept.

Der Linienbus hielt direkt vor dem Platz und wir fuhren mit unserer Gästekarte nach Pertisau, ein schöner, lebhafter Ort. Hier fuhren auch die Ausflugsschiffe auf dem Achensee ab. Wir haben uns entschlossen mit dem “Hütten- Express” zu fahren.

…. hier wurden unsere Forellen für das Abendessen gefangen, lecker…

 


Dienstag 17.Sept.

Bad Tölz

Stellplatz an der Isar N 47° 45’ 47.0 E 11° 32’ 59.0

Die historische Altstadt mit der malerischen Marktstraße und dem verwinkelten Gries, einst das Flößerviertel. Die farbenprächtigen Fassadenmalereien an den schmucken Bürgerhäusern mit biblischen Motiven erzählen von Hoffnung und Wünschen der Bewohner. Die Lüftlmalerei stammt aus dem Barock und Rokokozeit.

Mittwoch 18. Sept.

Heute wird sich mal wieder angestrengt und wir wandern hinauf zum Kalvarienberg.

Der hochragende Kalvarienberg mit der prachtvollen Aussicht und den ehrwürdigen Heiligtümern gilt mit Recht als die “ Krone von Tölz” Erst im 18. Jh entstand der eigentliche Kalvarienberg. 1718 erbauten die Tölzer Zimmerleute die heutige Leonhardikapelle .

In den späteren Jahren bis 1804 wurde die Kirche erbaut und immer wieder erweitert. 1924 wurden die Kreuzwegkapellen wieder hergestellt.

 

 

Donnerstag 19.September

Heute hat Hannelore Geburtstag und es ist auch gleichzeitig unser letzter gemeinsamer Tag auf unserer Reise.

Alles hat seine Zeit und jeder von uns fährt nach Hause.

 

Kroatien

Kroatien

Istrien

24.Aug. – 06.Sept. 2019

Samstag 24.Aug.

Savudrija

Camping Lighthouse N 45°29’25 E 13°29’34.6

Die Fahrt nach Triest in Slowenien, nur 140 km entpuppte sich zum Alptraum.

Wir kamen zügig aus Udine heraus Richtung Autobahn, diese war gesperrt und wir fuhren eine große Umleitung immer den Schildern nach, bis keine mehr da waren.

Was nun? Wir waren auf einer Landstraße und entschieden uns für immer geradeaus, die gefühlte Richtung. Zwischendurch bei Lidl eingekauft und weiter. Irgendwann kam ein Hinweis nach Triest. In Slowenien muss ich eine Go Box haben, war nicht so einfach eine Tankstelle zu finden, endlich war auch dieses geschafft.

Bevor wir nach Kroatien einreisen wollte Hannelore nach Piran, diese Stadt gilt als der schönste Küstenort in Slowenien. Wir fuhren auf eine Kurvenreiche Strecke zu unserem Ziel. Vorher waren schon viele Parkplätze ausgeschildert, aber nicht für uns. Hannelore hatte gelesen, Parkplätze genug,leider nur nicht für uns. Die diversen Hinweise, keine Womos und nur Autos bis 3,5 t. Hannelore ignorierte alle und ich musste mit 4,5t hinterher, es gab keine Wendemöglichkeit. Dann kam der ersehnte Parkplatz mit Schranke und wir mussten auf kleinstem Raum wenden, wir waren der Empörung der anderen Autofahrer ausgeliefert. Man bedenke, es war Samstag und Hochbetrieb.

Nun ging es die Strecke wieder zurück Richtung Kroatien. Der nächste Stau an der Grenze, obwohl schon seit Juli 2017 Kroatien zu den Mitgliedstaaten der EU zählt, erfolgt nach wie vor Grenzkontrolle, geschuldet der Flüchtlingsproblematik.

Aber wir waren “Stau -geprüft”. In Savudrija angekommen, war der Platz,empfohlen von Asci schnell gefunden. Leider sah dieser sehr ungepflegt aus und wir fuhren wieder 2 km zurück zu einem kleinen, neuen und schöneren Platz. Ein langer Tag mit gutem Ende.

Sonntag 25. Aug.

Heute haben wir die Gegend erkundet. Jetzt konnte der Urlaub unter kroatischer Sonne anfangen. Die Halbinsel ist meerseitig von nach Harz duftenden Pinien umgeben. Intensiv nahm man den typischen Geruch des Meeres wahr. In dem alten Naturhafen hatte man die “fliegenden Boote” zur Schau gestellt.

Die fliegende Boote

Der wenigen Boote wegen lohnte es sich nicht, in der felsigen Bucht einen Hafen zu bauen. Man hatte eine andere Lösung. Entlang der Mauer wurden Holzgestelle errichtet, an denen die Boote mit einem Flaschenzug aufgehängt wurden und nach bedarf ins Wasser gelassen wurden.

Noch zu erwähnen ist der stattliche Leuchtturm mit seinen 36 m Höhe soll er der höchste in Kroatien sein.

Der Badestrand ist steinig und stellenweise etwas abschüssig, nicht unbedingt das reine Badevergnügen.


Montag 26. Aug.

Umag

Parkplatz  N 45°26’06.0 E 13°31’24.4

Direkt am Wasser und sehr teuer.

Schnell war die erste Sehenswürdigkeit erreicht. Rest aus dem 14. Jahrhundert alte Stadtmauer. Weiter schlenderten wir durch die Gassen der Altstadt mit wenigen barocken Häusern.

Natürlich auf Tourismus eingestellt findet man hier viele kleine Geschäfte und hat eine große Auswahl an Restaurants.

Auf dem großen Platz, dem Mittelpunkt des Ortes erhebt sich am Rande ein freistehender Glockenturm und die Kirche St. Maria. Wir gingen zurück über die lange Strandpromenade, gesäumt von den üblichen kleinen Verkaufsständen, zu unseren Mobilen.

Pula

Stellplatz am Hafen  N 44° 52’ 35,9 E 13° 50’ 49.3

Parken darf man nur in Zone 2 und zahlt für einen Tag 100 Kn gilt von 8 -18 Uhr. Am nächsten Tag sollte man spätestens um 8 Uhr fahren sonst ist wieder ein Tagessatz fällig.

Nach einem kurzen Spaziergang ist man am berühmtesten Bauwerk von Pula, die römische Arena, das Amphitheater. Wer sich für Archäologische Steinfunde interessiert ist hier gut aufgehoben, es gibt noch weitere Fundstätten.

Wir erkundeten lieber den Altstadtkern. Natürlich auch hier findet man die kleinen Läden und eine Vielzahl von Restaurants.

Wie üblich steht auch hier der Glockenturm neben der Kirche.

Zurück geht es am Hafen vorbei .


Dienstag 27. Aug.

Insel Cres

Camping Poljana

“das Geld nicht wehrt”

Unser nächstes Ziel ist die Insel Cres.

Schnell waren wir an der Fähre und entrichtete unseren sehr teuren Fahrpreis, jeden falls für mich über 7 m.

Ich kannte die Insel von einer meiner Motorradtouren in Kroatien. Die Landschaft muss man mögen. Es ist eine lang gestreckte Insel mit einer sehr kontrastreichen Landschaft. So geht der Laubwald des Nordens und der Nadelwald der Inselmitte in eine endlos erscheinenden Steinwüste über. Sie ist durchzogen von kilometerlangen Trockenmauern, zwischen denen Schafe an kümmerlichen Gräsern und Kräuter knabbern. Der Süden der Insel dagegen bedeckt immergrüner, dichter Wald.

 

 

Wir steuerten die Insel Losinj an, nur durch einen Kanal von der Insel Cres getrennt.

in einem Hochglanzfoto wurde der Campingplatz mit gleichem Namen angepriesen.

Wir freuten uns und planten einige Tage zu bleiben, umso größer war die Enttäuschung was wir gesehen haben. Uns wurde ein verdreckter Platz ohne Strom, unter Bäumen für 37 € angeboten. Nein, den wollten wir nicht. Gut, es war Hochsaison und alles besetzt, aber man war so freundlich und fuhr uns mit einen Elektrokarren zu den noch freien Plätzen. Leider waren diese alle zu eng, aber nicht nur die Plätze, selbst die Zufahrten wären ohne rangieren nicht zu bewältigen gewesen und diese Plätze waren weitaus teurerer. Aber so bekamen wir einen Überblick über einen ungepflegten Platz zu hohen Preisen. Das was wir gesehen haben hatte keine Ähnlichkeit mit dem Hochglanzfoto.

Frustriert fuhren wir zurück und fanden den Camping Poljana, dieser hatte noch viele Plätze frei. Auch hier zeigte man uns die Plätze, alle zu klein für Womos über 7 m und uns blieb nichts anderes übrig als die sogenannten Panorama Plätze zu nehmen auf Schotter mit Strom für 80 € pro Tag. Es ist kein Preisleistungsverhältnis. Die Sanitäreinrichtung in den Jahren gekommen und bei 2 Duschen war zu fast jeder Tageszeit Schlange stehen angesagt. Warum ich so ausführlich berichte, weil es eine dreiste Abzocke auf dieser Insel ist.

Am nächsten Tag wollten wir eine Bootstour machen, aber für 2 Leuten wollte der Skipper nicht anlegen, wir könnten ja zu ihm kommen.

Wir bekamen dann doch noch Bescheid, er legt mit dem Boot an, denn es hatten sich noch 3 Personen gemeldet.

Die Bootstour war schön und auch enttäuschend, besonders für Hannelore. Es wurden einige schöne Badeplätze angefahren und man sprang vom Boot in das super klare Wasser, nur uns hatte man es nicht gesagt und so konnten wir nur den anderen beim Schwimmen zu schauen.

Klippen springen war angesagt

Wir legten an einer kleinen Autofreien Insel an und hatten Zeit uns diese anzusehen.

Zurück am Platz hatten wir es in der Rezeption gesagt, aber man zuckte nur die Schulter.

Uns ist die Lust auf weitere Erkundung der Insel vergangen, wir fühlten uns als lästige Urlauber, aber das Geld nahmen sie.


Freitag 30.Aug. bis Dienstag 3.Sept.

Insel Krk

Campingstopp Felix  N 45° 01’ 46.1 E 14° 34’ 53.7

ein netter kleiner Platz, sehr freundlicher und hilfsbereiten Besitzer, Felix.

Schnell war der Fährhafen auf Cres erreicht und wir reihten uns in die Km lange Warteschlange ein. Nach der Erfahrung die wir gemacht haben, könnte man auf den Gedanken kommen, hier stehen Leidensgenossen die auch die Insel verlassen wollen.

 

Es waren große Fähren und wir kamen noch mit, natürlich wieder für einen hohen Preis.

Krk, die größte Adriainsel präsentiert sich an der Nordspitze marmorkahl, im Osten hingegen gebirgig und mit fruchtbaren Flyschtälern. Den sanften Westen prägen sommergrüne Laubwälder. Der Badetrubel konzentriert sich auf die Westküste und da wollten wir hin.

Die Hauptstadt Krk zählt mit zu den schönsten Orten auf der Insel.

Das von einem Zwiebelturm bekrönte hübsche “Alt-Krk” liegt in einem Fischerhafen zwischen zwei Buchten.

Es wurde mit dicken Mauern und Bastionen zum Land und Meer hin geschützt.Es gibt kleine Gassen, welche sich zu erkunden lohnt.

 

s besonders die hübsche Flaniermeile angetan mit kleinen Boutiquen und andere kleine Geschäfte mit feinem Angebot.

Da uns in den nächsten Tagen der Wettergott mit Sonne und mehr als 30 Grad belohnt, war das für uns ein Grund in den Boutiquen schöne luftige Kleider zu erstehen. An diesem Tag haben wir unseren Einkauf auch noch mit einem großen Eisbecher gekrönt.

Samstag 31.Sept.

Heute ist ein Badetag angesagt. Der Strand ist sehr klein, aber ein Strand-lokal bot sehr komfortable Sonnenliegen für einen kleinen Preis an. Wir verbrachten den Tag im Schatten von Pinien und ließen uns mit kalten Getränken verwöhnen. Einige Schritte und man war im glasklaren Wasser.

Ich selber gehe nicht gerne im Meer schwimmen und habe lieber Hannelore zugeschaut, denn sie konnte als Wasserratte nicht genug haben.

Hannelore schwimmt noch mal ein Stückchen raus

Wir reservierten die Liege auch gleich für den nächsten Tag.

 

 

Felix hatte für den Abend ein Programm im Angebot, was wir natürlich mitmachten.

An diesem Wochenende war ein Weinfest in Vrbnik, in dessen Umgebung der qualitätsvolle Weißwein “ Vrbnicka zlahtina “ produktziert wird. Der Ort liegt auf einem Fels, der steil ins Meer fällt. Wir schlenderten durch die alten Gassen, bewunderten einige Sehenswürdigkeiten aus dem 14./ 15. Jahrhundert. Viele der Einheimischen saßen an diesem herrlichen Sommerabend vor ihren Häusern und wir konnten den einen und anderen Blick hineinwerfen.

Die engste Gasse in diesem Ort, gerademal 40 cm breit, galt lange Zeit als die engste Gasse der Welt. Heute war natürlich besonders viel los.

Wir besuchten auch ein der alten Wein-Kellergewölbe wo manch guter Tropfen verkostet wird, was wir auch getan haben.

In den Strassen und auf den Plätzen spielten Musiker.

Vrbnik muss man gesehen haben! Die Altstadt über dem Meer ist einfach faszinierend, sie war schon immer eine Künstlerstadt. Vrbnik ist eine der ältesten Orte auf der Insel, die Illyer haben die Stadt gegründet und in einer Schenkungsurkunde aus dem Jahre 1100 wurde Vrbnik zum ersten mal schriftlich erwähnt.

Sonntag 1. Sept.

Wir gingen schon beizeiten zu unserem mittlerweile Lieblingsort. Die Liegen warteten schon auf uns und wir wurden wie alte Bekannte begrüßt. So verbrachten wir wieder einen entspannten Tag am Wasser.

Am späteren Nachmittag waren wir mit dem Sohn von Felix zu einer Bootstour verabredet. Herrlich mit dem Boot an den unbewohnten Inseln vorbei zu fahren und die Vogelwelt erleben.

Diesmal kam auch Hannelore auf ihre Kosten und konnte einige Male von Bord ins Wasser springen.

Am Abend saßen wir noch in einem Lokal direkt am Meer bei einem leckeren Essen und schönem Ausblick und konnten dem abendlichem Treiben zu sehen.

Montag 2. Sept.

Heute wollten wir auch mal die andere Seite von Krk sehen, dass “Neu Krk”. Über die Hafenallee kamen wir in das Moderne Stadtteil, bestückt mit Hotels, Banken ,Kaufhaus und viele Anbieter von Bootsfahrten, Boots- und Rollerverleih.

Hier gibt es auch einen Campingplatz, schön gelegen, aber die Preise sind ein Wermutstropfen.

Dienstag 2.Sept.

Wir haben uns Heute einen faulen Tag verdient, viele schöne Erlebnisse gehabt und werden nun planen was unser nächstes Ziel ist.

Eigentlich wollten wir entlang der Küste bis Dubrovnik fahren. Wir wälzten nochmals die diversen mitgenommenen Reisebücher und kamen zu dem Ergebnis, dass die Plitvica Seen unser letztes Ziel in Kroatien sein wird. Ich habe dann  die Eintrittskarten über das Internet bestellt.


Mittwoch 4.Sept.

Plitvicka

Camping  N 44° 51’ 48.2 E 15° 38’ 21.0

Wir verlassen Krk über die Krker-Brücke. In Zwei Bögen mit insgesamt weit über 1300 m Länge überspannt sie einen Meeresarm und verbindet die Insel mit dem Festland. In dieser Richtung wird keine Maut fällig, da diese schon mit dem Fährticket entrichtet wurde.

In Richtung Plitvicka bekamen wir einen kleinen Vorgeschmack von den Bora Winden.

Der Platz war schnell gefunden, eine einfache Ausstattung, aber mehr brauchen wir auch nicht.

Donnerstag 5. Sept.

Die Einlasszeit auf unseren Karten war 10 Uhr und der CP lag 5 km von dem Eingang entfernt. Mit dem Rad auf die sehr stark befahrenden Straße zu fahren wollten wir uns nicht antun. Die Angestellte von dem Platz bestellte uns ein Taxi und diesem nahmen wir auch für den Rückweg, Anruf genügte.

Im Jahre 1944 wurde das Gebiet um die Plitwitzer Seen zum National Park erklärt. 1979 erfolgte die Aufnahme in das Weltkulturerbe – Register durch die UNESCO.

Dies vorab, bevor wir eintauchen in diese faszinierende Wasserwelt. Wir erleben ein zauberhaftes Wasserparadies, was uns staunen lässt. 16 Seen und etliche Wasserfälle aus der Höhe von 2m bis zu 76m Höhe stürzen in die Tiefe.

Der Blick fällt auf blaugrüne Seen, die die Wasserfälle miteinander verbinden, mal vereinzelt, mal in Gruppen aus den verschiedensten Höhen. Dann gibt es wieder die kleinen Rinnsale die gemächlich vor sich hin plätschern, durchtränken das Moos hüpfen über Steine, im Wasser liegende Baumstämme um wieder in einen See zu fliesen. Ein sich immer wiederholendes Schauspiel.

Man geht über Waldwege welche von der Sonne durch das Blätterdach der Bäume durchflutet wird. Stege führen durch diese Wasserwelt und man ist beeindruckt von der Schönheit dieses Naturschauspiel.

 

Die Krönung dieses Schauspiels bildet der vom Fluss Plitvica gespeiste Wasserfall, tosend stürzt er sich 76 m in die Tiefe in einem der unteren Seen.

Man ist so gefesselt von dieser Wunderwelt, dass einem nicht bewusst wird, wie viele km man gelaufen ist. Erst am Ausgang merkt man es.

Der Besuch war ein Erlebnis der besonderen Art, einfach einmalig.

Es ist der richtige Abschied von Kroatien.

Als Tipp sei gesagt, so früh wie möglich gehen, wenn erst einmal die Busse ihre Touristen entladen ist das Gedränge groß.

Morgen geht es weiter nach Slowenien.

Kroatien 2019

Kroatien

Anfahrt

2019

Lange auf meinen Reiseplan war Kroatien und in diesem Jahr wird der Plan verwirklicht. Es führen viele Wege zum Ziel und wir, das ist Hannelore, Ute und ich haben beschlossen die Dolomiten und Meran zu besuchen und nicht nur das.

Ute fuhr nur 10 Tage mit uns und musste dann wieder nach Hause. Hannelore und ich fuhren weiter und besuchten noch einige Orte in Italien.

Samstag 10. August

Bingen

Stellplatz Mobilhafen

Start, wie immer in Düsseldorf und unser erstes Ziel war Bingen, so als Einführung die richtig gefahrenen km.

Zu Bingen möchte ich nicht viel erzählen, denn das Ziel Drosselgasse kennt fast jeder und so nur einige Bilder.


Montag 12. August

Garmisch Patenkirchen

Stellplatz an der Wankbahn

N 47°30’14,0 E 11°6’22,0

Es war eine lange Fahrt, eine Stunde im Stau. Endlich am Platz angekommen fing es an zu regnen. Aber für Heute war es egal, wir saßen am Abend im Mobil gemütlich zusammen und schmiedeten Pläne für den nächsten Tag.

In meinem Bericht “ Deutschland” habe ich schon einmal über Garmisch Patenkirchen berichtet.

Unbedingt sollte man das Schloss Linderhof besichtigen,in dessen Nähe auch einige Stellplätze gibt.

Die “Königliche Villa” ist das einzige Schloss, das König Ludwig II. von Bayern

(1845 – 1886 ) vollenden konnte (1878). Das kleine “Lustschloss” liegt in einem weitläufigen Park. Hier kann man noch einige andere Gebäude besichtigen.

 

Beeindruckend ist der angelegte Landschaftsgarten, mit seinen wunderschönen Blumenbeeten, Springbrunnen und der langen Kaskade mit Figurenbrunnen.

Die Inneneinrichtung des Schlosses ist sehr prunkvoll, hier nur einige Bilder.


Donnerstag 15. August

Mittenwald

Stellplatz am Bahnhof

Eigentlich wollten wir die Patnachklamm in Garmisch besuchen, leider war kein Parkplatz zu finden, denn es ist ein begehrtes Ausflugsziel.

Der Ort der Geigenbauer, auch heute noch.

Somit haben wir uns mit Mittenwald getröstet. Es ist durchaus einen Besuch wert, ein reizender Ort mit seinen Lüftlmalerei und prächtigen Blumenschmuck an den Häusern.

 


Freitag 16. August

Kastelruth

Stellplatz auf einem Bauernhof “ Riler Hof”

N 46°34`11,2 E 11°34’13,8

Mal was anderes, mitten in der Natur mit Blick auf die Dolomiten und Kastelruth.

Wir hatten Gesellschaft von den Kühen auf der Weide, jetzt könnte man sagen, na und. Aber es war schon ein tolles Schauspiel wie sich eine Kuh um ihr in der Nacht geborenes Kälbchen kümmerte. Noch wackelig auf den Beinen wurde es mehrmals vom Bauer wieder aufgestellt. Am nächsten Tag gingen die beiden schon spazieren.

Kastelruth bekannt durch die Seiser Alm. Hier kämpft die Vegetation zu Füßen der Dolomiten ums Überleben. Zirbenbäume, Almrosen und Latschenkiefern, sind die sichtbarsten Vertreter dieser Zone.

Man kann die Seiser Alm nur mit dem Bus oder Gondel erreichen. Für den Verkehr ist die Straße von 9 – 18 Uhr gesperrt. Die Touristen oder Bedienstete in den vielen Hotels und Gästehäuser haben eine Sondergenehmigung.

 

 

Natürlich war an diesem Samstag Hochbetrieb auf der Alm. aber es verteilte sich und wir machten eine wunderschöne Wanderung mit vielen tollen Ausblicke und sahen die Dolomiten immer mal in einem anderen Licht.

An unserem Ziel, eine Alm, hatten wir uns eine zünftige Brotzeit und ein Bier verdient. Mit dem Bus ging es wieder zum Start unserer Wanderung zurück. Hier warteten wir auf den Bus, welcher uns direkt an dem “Riler Hof” absetze.

Am Sonntag war ein Jährlicher Umzug in Kastelruth. Trachtengruppen und Musikkapellen aus der Umgebung zogen an uns vorbei. Oldtimer und eine Feuerwehr aus der Vergangenheit. Handwerker führten die alten Arbeitsweisen vor. Das gesamte Zentrum war ein Festplatz.


Montag 19.August

Meran

Camping Hermitage

N 46° 40’15,4 E 11°12’10,3

Ein schöner Terrassenplatz mit Blick auf die Berge. Vor dem Platz steht das Hotel Einsiedler mit seinem gepflegten Garten, Liegewiese und Swimmingpool, hat natürlich seinen Preis.

Jetzt erstmal einen Stadtbummel, Kaffee und Kuchen hatten wir uns auch verdient. Der Bus, welcher uns hin und her gefahren hatte, hielt direkt vor dem Hotel.

Für den Dienstag hatte ich schon von unterwegs eine Busrundfahrt in die Dolomiten für uns gebucht. Ein besonders schönes Erlebnis. Die Fahrt ging über Bozen durch das Eggental zum Karersee, dem schönsten Alpensee am Fuße des Latemar. Weiter über den Karerpass, vorbei am Urlaubsdomizil der Kaiserin Sissi, ins Fassatal nach Canazei bis zum Pordoijoch. Der Pass ist vom Langkofel, Sella- Massiv und von der Marmolata-Gruppe umgeben. Auf dem Rückweg fuhren wir über das Sellajoch, mit dem schönsten Fernblick zu den Geisler Spitzen, ins Grödnertal. In St. Ulrich war nochmal ein Rundgang angesagt und hier ist fast alles vom feinsten, incl. der Preise.

Das Wetter war beim Start unserer Tour nicht sehr vielversprechend, aber zum Glück hatte es sich aufgeklärt. Die Straße zu den “Drei Zinnen” war wegen zu hohem Verkehrsaufkommen gesperrt. Da diese zum Weltkulturerbe gehören, wird überlegt, ob in Zukunft nur noch Reisebusse fahren dürfen. Unser Fahrer hatte viel Geschichtliche Details von Land und Leuten erzählt und es war eine schöne und informative Fahrt.

Nun ging eine schöne Zeit zu Dritt zu Ende. Ute musste wieder Richtung Heimat fahren. Hannelore und ich nahmen die Fahrt Richtung Kroatien auf.

Kroatien wir kommen !!!!!!!


Italien

Mittwoch 21.August

Verona

Camping Erona Village

N 45° 23’ 31,6 E 10°58’40

Der Bus hielt direkt vor dem Platz, bequemer geht es nicht.

Verona, jetzt nochmal etwas Kultur.

Eine Stadt mit mehr als zwei Jahrtausenden Geschichte, ist heute ein weitaus besuchtes internationales Touristenziel.Die ersten wahrhaftigen Aufzeichnungen stammen aus dem vierten Jahrhundert vor Christus. Ein wirtschaftliches Zentrum in der Römerzeit, was noch heute großartige Spuren hinterlassen hat, wie zum Beispiel die berühmte Arena, das Wahrzeichen der Stadt.

Schnell war die Piazza Bra gefunden, von hier starten die Sightseeing Busse und natürlich die Bimmelbahn.

Damit machten wir unsere Besichtigungstour und danach wussten wir, was wir uns nochmal ansehen wollten. Wir bummelten auf die Via Mazzini,

eine stets überfüllte Shoppingmeile bis zur Via Cappello, wo sich der Legende nach, an der Hausnummer 23 Julias Haus mit dem berühmten Balkon befindet.

 

Die malerische Piazza delle Erbe, wo man die Säule des Marktes, den Brunnen der Madonna Verona und die Säule von San Marco befindet. Der Platz ist von Palästen und Gebäuden umgeben, die die Geschichte Veronas geprägt haben.

 

Verona ist eine Stadt, welche man immer wieder besuchen kann und immer wieder etwas anderes entdeckt.


Freitag 23. August

 

Udine

Stellplatz auf einen begrünten Parkplatz

N 46°4’52,2    E 13° 13’ 22,8

Udine, eine Stadt, die sich zu entdecken lohnt. Sie liegt in der Nähe des Meeres und der Berge, nicht weit von Slowenien. Aus Zeitmangel konnten wir nicht alles besichtigen und besuchten nur die Burg. Durch den Bogen “Arco Bollani” geht man den Hügel hinauf auf die Burg. Von hier oben hat man einen wunderbaren Rundblick über die Stadt und bei klarem Wetter soll man die Julischen Alpen sehen.

Morgen steuern wir unser erstes Ziel in Kroatien an.

 

 

Über mich

Mein Name ist Irene und wohne in Düsseldorf.

Viele Jahre bin ich mit Freunden und meinem Motorrad durch Europa gefahren, viel erlebt und gesehen.

Nach und nach wechselten meine Freunde zu einem Wohnmobil und ich habe lange überlegt, ob das auch etwas für mich wäre.

In Düsseldorf gibt es die Caravan Messe und dort kann man sich super informieren und sich die Modelle genau ansehen, deshalb war die Entscheidung nicht einfacher.

Dem Rat folgend, kaufte ich von einem Freund das Mobil,ein älteres Modell, meine erste Fahrt Richtung Italien konnte losgehen. Eine Fahrt mit Hindernissen, inclusive platten Reifen und diverse anderer Ausfälle. Fazit nach 3 Wochen war ein “Nein” zum Mobil.

Aber wenn ich einmal eine Idee habe, gebe ich auch nicht so schnell auf. Also auf zur neuen Suche. Jetzt wußte ich schon was ich wollte und suchte danach ein Womo, Marke egal, Preis mußte stimmen. Ich wurde fündig und kaufte mir eine XGO, eine italienische Marke.

Jetzt wieder ein Jungfernfahrt, diesmal ohne Probleme und ich wurde vom Camper Virus gepackt. Jetzt ging es los, ab nach Marokko, eine geführte Tour, mit netten Leuten welche mir mit vielen Tipps beiseite standen.

So fing es an und ich fahre seit 2013. Inzwischen habe ich viele tolle Reisen gemacht, nicht nur Kurzreisen, sondern auch über Monate.

Jetzt habe ich wieder ein anderes Mobil und in meinem Reiseblog kann man meine Reisen nachlesen. Leider habe ich die ersten spannenden Reisen nicht im Blog, dafür kommen die zukünftigen hinein.

Es ist ein Erlebnis, nette Menschen unterwegs kennenzulernen, Freundschaften zu knüpfen und vieles schöne zu sehen.

Ich wünsche alle die meinen Blog lesen und mit dem Womo unterwegs sind, allzeit eine gute Fahrt und schöne Erinnerungen.

Rundreise im Juli 2019

3 Wochen durch Deutschland im Juli 2019

Dieses Mal möchte ich eine Rundreise machen und auf dieser Freunde besuchen und treffen.

Meine Ziele sind Ulm, Blaubeuren, Garmisch Partenkirchen, Regensburg, Bamberg, Bad Kissingen, das ist der Plan.

Am Mittwoch sollte meine Tour beginnen und mein erstes Ziel sollte Bingen sein, aber wie so oft kommt etwas dazwischen und ich konnte erst am Freitag starten, ein ungünstiger Termin.

Ich fuhr von einem Stau zum anderen und als Abwechslung gab es zwischendurch Baustellen, aber nach 6 Stunden und viel Geduld habe ich mein Ziel Ulm erreicht.


Ulm

Freitag den 5. Juli

 

Stellplatz am Donaustadion

GPS N 48° 24’ 26.0 E 10° 0’ 33.0

Wielandstraße 74

Dieser Platz ist gratis und nahe an den Öffentlichen Verkehrsmittel. Leider sehr laut, durch den regen PKW Verkehr auch die Straßenbahn. Für eine Nacht kann man das aushalten.

Gleich am nächsten Tag ging es los die Stadt zu erkunden. Alle Verkehrsmittel waren als Trostpflaster am Samstag frei, weil viel gebaut wird und mit Beeinträchtigungen der Fahrstrecken zu rechnen ist.

Ulm ist eine an der Donau am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb gelegen.

Das bekannteste Bauwerk dieser Stadt ist ihr gotisches Münster, dessen Kirchturm mit 161,53 metern der höchste der Welt ist. Dem Münster galt mein erster Besuch, ein beeindruckendes Bauwerk. Natürlich kann man auch auf den Turm steigen und den prächtigen Rundblick genießen, man muß nur die 768 Stufen erklimmen und ist dann 143 m hoch.

Vor dem Münster ist der Marktplatz und Heute war Markt.

Nicht weit vom Münster ist das Rathaus, welches durch die opulente Fassadenmalerei besticht. Die reich verzierte astronomische Uhr wurde um 1520 am Rathaus angebracht.

Der älteste Teil des Rathauses entstand 1370 als Kaufhaus.

Heute am Samstag war Hochbetrieb dort im Standesamt.

Von hier ging es weiter zur Donau. Die Stadtmauer Promenade mit Metzgerturm wurde 1480 als Bollwerk gegen feindliche Armeen errichtet.

Der Donau Uferweg ist sehr belebt, sei es durch Radfahrer oder eben durch Fußgänger. Hier könnte man auch mit dem Schiff auf die Donau fahren und Ulma von der Wasserseite betrachten.

Entlang der Donau kommt man zum Fischerviertel, es ist das bedeutendste Altstadtensemble und vermittelt durch seine alten Gassen, Brücken und Stege den Eindruck mittelalterliches Leben.

Kleine Geschäfte und urige Lokale auch direkt an der Blau- ein kleine Fluß, machen den Bummel noch interessanter.

Nach der Besichtigung steuerte ich wieder den Parkplatz an. Nach soviel schönen Eindrücken fand ich den Platz noch schlechter und beschloss weiterzufahren.

Einen schönen Stellplatz soll es in Blaubeuren geben, nur 35 km entfernt.


Blaubeuren

Samstag den 6.Juli

Stellplatz GPS N 48° 24’ 54.9 E 9° 47’ 27,2

Dodelweg 20

Ein sehr gut eingerichteter Stellplatz mit neuen Ent-/ Versorgungsstation. Gebühr 10 € incls. Strom. Einen Freibesuch für das angrenzende Schwimmbad. Der Freitag wurde nicht berechnet, da ich erst nach 18 Uhr ankam. Diesen Platz kann ich nur empfehlen.

An der “Blau” entlang kam ich zum “Blautopf”.Eine romantische Karstquelle am Südrand der Schwäbischen Alb. Der Topf ist ein kleiner sagenumwobenen See der mystisch blau erscheint.

Der Grund hierfür liegt in der Lichtbrechung: Alle Farben bis auf Blau werden beim Eintauchen in das tiefe Wasser ( 22 Meter ) verschluckt, allein Blau wird reflektiert und damit für uns sichtbar.

Herrlich spiegelt sich der der Kirchturm des ehemaligen Benediktiner Kloster im sagenumwobenen Topf.

Natürlich gibt es eine Sage: Der Dichter und Schriftsteller Eduard Mörike ließ sich von der wundersamen blauen Farbe der Quelle zu einem romantischen Märchen inspirieren.

Die schöne Lau, eine Wasserfrau, lebte dereinst dort, wo die Donau ins schwarze Meer mündet. Die junge Frau war jedoch stets traurig und jedes ihrer Kinder kam Tot zur Welt. Laut Weissagung ihrer Schwiegermutter würde sie erst ein gesundes Kind gebären, wenn sie fünfmal von Herzen gelacht habe. Dazu verbannte ihr Gatte, der der Donaunix, in den Blautopf. Doch auch in Blaubeuren blieben alle Anstrengungen zunächst ohne Erfolg. Erst als sich die Lau traute, in den Brunnenkeller der Stadt zu tauchen und dort die Blaubeurer Frauen kennenlernte, gelang ihr mit deren Hilfe das erlösende Lachen.

Auf meinem Weg zum Blautopf kam ich an der Haltestelle für die Bimmelbahn vorbei, mein Lieblingsgefährt.

In einer Stunde ist Abfahrt, ich war pünktlich und konnte mir auf angenehm bequeme Art mir den Ort ansehen. Die Bahn fuhr auch um den Ort herum, so hatte man einen schönen Weitblick.

Es war eine schöne informative Fahrt und danach habe ich die für interessanten Ecken abgelaufen.

Zu den schönsten Fachwerkhäuser der Altstadt, am Rathaus vorbei und dem historischen Brunnen zum Kirchplatz mit der Stadtkirche Peter und Paul.

Seit 2010 ist die Altstadt mit Mühlenviertel und Klosteranlage als Gesamtanlage-Denkmal ausgezeichnet.

Von hier geht es weiter ins Gerberviertel entlang der Aach, hier scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Die Holzbalkone an den Häusern bezeugen die ursprüngliche Nutzung der Häuser, als hier mühsam gegerbtes Leder getrocknet wurde.

Der Klosterhof ist eine kleine Welt für sich. Die spätgotische Klosteranlage ist zum großen Teil noch so erhalten, wie die Benediktinermönche sie von 1466-1510 erbaut haben.

Hier gruppieren sich die Mittelalterlichen Wirtschaftsgebäude und auch das Badhaus der Mönche.

Um 1510 erbaut, hatte das Haus ursprünglich zwei ganz unterschiedliche Aufgaben: Im Erdgeschoss war die Badestube der Mönche untergebracht. Der erste Stock hingegen diente adligen Gästen als Gästehaus.

Heute ist in diesen das Heimatmuseum untergebracht

Die Klosterkirche im spätgotischen Stil – verschont von großen Zerstörungen präsentiert sie sich weitgehend noch heute so.

Der wunderschöne Kreuzgang und der Kloster-Kräutergarten laden zum verweilen ein. Durch den Kreuzgang zur Brunnenkapelle und zum Chorraum mit Hochaltar von 1493.

Der Doppelflügelaltar ist eines der bedeutendsten Kunstwerk der Spätgotik im deutschen Raum.

Der kurze Weg zurück zum Stellplatz entlang der Blau war ein schöner Abschluß.


Ohlstadt

Montag den 8. Juli

Eine Freundin wohnt in Ohlstadt und wir haben uns 2 Jahre nicht gesehen, aber oft telefoniert und die Freude auf ein Wiedersehen war groß.

Natürlich hatten Uschi sich wieder ein Programm ausgedacht und wir fuhren nach Rottenbuch.

Hier steht eine Pfarrkirche, welche ich immer wieder gerne besuche. Die Ausstattung des barocken Gotteshaus ist aus dem 18. Jahrhundert.

Schon 1017 bestand bereits eine Kirche an dieser Stelle, das sogenannte Altenmünster. In den folgenden Jahren wurde die Kirche immer wieder verändert. Die Spuren aus vielen Stilepochen zeigen, dass es auch in der Lebensgeschichte einer Kirche keinen Stillstand gibt.

Dienstag den 9. Juli

Heute war eine Rundreise in die Vergangenheit angesagt, Uschi fuhr mit dem Auto all meine Lieblingsstrecken und Ziele, welche wir mit den Motorrädern gefahren sind, meine Begeisterung war groß. Vorbei an den Walchensee, eine kleine Bilderserie, so schön ist es hier.

In Fischbachau, ein tolles Gasthaus “Cafe Winklstüberl” kehrten wir ein. Das Angebot besteht nicht nur aus einer hervorragenden Küche sondern auch aus einen riesigen Angebot an Torten. Nach dem Motto: Ein Stück darf nicht weniger als 300 Gramm sein, sonst ist es ein Kecks.

Zum Abschluß fuhren wir nach Murnau am Staffelsee. Hier in der idyllischen Fußgängerzone reihen sich kleine Boutiquen, Restaurants und natürlich Eiscaffes, auch hier hatten wir unser Stamm Eisdiele und zum Abschluß gönnten wir und noch einen Eisbecher, der hatte noch Platz, nach dem leckeren Mittagessen.

So vergingen zwei schöne Tage.


Garmisch Partenkirchen

Mittwoch den 10.Juli

 

Stellplatz am Wank

GPS N 47° 30’ 14.0 E 11° 6’ 22.0

Wangbahnstr. 2

Ich wollte nun weiter zum nächsten Ziel, es waren nur wenige km bis zum Stellplatz.

Uschi hatte sich für Heute zum Motorrad fahren verabredet und bei ihr war auch Treffpunkt und ich wollte mir den Start nicht entgehen lassen. Ja, es kam ein wehmütiges Gefühl auf, aber ich hatte mich entschieden mein Motorrad abzugeben. Man kann ja nur ein Fahrzeug fahren, entweder Bike oder Womo.

Es war noch früh als ich auf dem Stellplatz ankam und ich fuhr dann gleich mit der Gondelbahn zum Wank hinauf. Hier kann man auf dem 3km langen Höhe Terrainweg das Gipfelplateau umrunden.

Der 1780 Meter hohe Gipfel vis-à-vis der Zugspitze ermöglicht einen sagenhaften Ausblick auf das Esterberg-, Ammer,- Karwendel,-und Wetterstein-Gebirge, hinunter auf Garmisch Partenkirchen und ins Loisachtal.

Mit der Gondel ging es auch wieder zur Talstation und ich wanderte von hier durch den Wald nach Partenkirchen.

Schöne Häuser mit Lüftlmalerei, es ist eine heimische Kunstform der Fassadenmalerei besonder in Oberbayern – Werdenfelser Land und Tirol. Die Zeit verging im Flug und ich musste wieder zurück. Der Weg war beschwerlicher, denn alles was runter geht, geht auch wieder hinauf.


Augsburg

Donnerstag 11.Juli

Stellplatz N 48° 22’ 11.5 E 10° 52’ 40.2 8 € Tagesticket V+E Strom extra

Bürgermeister- Ackerstr. 1

Von Uschi wurde mir Augsburg empfohlen und ich wollte mir die Stadt ansehen.Kaum war ich auf den gut besuchten Platz und es fing an zu regnen, aber wozu hat man einen Regenschirm. Bis zur Straßenbahn ging man ca 10 Minuten und 1x umsteigen, dann war man auf dem Rathausplatz. Hier ist auch die Touristeninfo.

Man gab mir den Tip eine Stadtführung mitzumachen.

Ich verschaffte mir den ersten Eindruck und fuhr wieder zurück.

Freitag den 12. Juli

Der Wetterbericht versprach bis zum Abend trockenes Wetter.

Um 11 Uhr ging es mit der Stadtführung los, aber schon bald fing es an zu regnen, was weniger angenehm war.

Zuerst besuchten wir das Rathaus mit dem Goldenen Saal, entstanden bis 1624. Er ist einer der imposantesten Repräsentationsräume In Deutschland und vermittelt den Glanz der Reichsstadt.

Neben dem Rathaus steht der 70m hohe Perlachturm. Im Jahre 989 als Wachturm erbaut und dient heute als Aussichtsturm.

Weiter ging es zur Fuggerei, eine der ältesten bestehende Sozialsiedlung der Welt, gestiftet 1521 von Jakob Fugger.

Der Herkulesbrunnen ist einer der drei Prachtbrunnen der Stadt und gehört seit dem 6.Juli 2019 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Wir gingen durch kleine Gassen und an noch einige interessante Gebäude vorbei.

Nach der Führung habe ich mich entschlosse, die anderen Sehenswürdigkeiten zu einem späteren Zeitpunkt zu besichtigen, denn bei dem Regen machte es keinen Spaß.

Die Stadt ist auf jeden Fall ein Besuch wert.


Regensburg

Samstag 13. Juli

Stellplatz am Azur Camping und bin auch sofort weitergefahren. Der Empfang war die Spitze der Unhöflichkeit, da gibt es keine Steigerung. Der Platz selber machte auf mich einen düsteren und ungepflegten Eindruck, eigentlich passend zum Empfang.

Mein Navi zeigte mir einen Stellplatz in Bad Abbach an der Kaiser-Therme an und ich kann nur sagen, super gut.

Bad Abbach       Stellplatz: Kurallee 4

Der Bus nach Regensburg hält direkt vor dem Platz und fährt stündlich, bis in die Altstadt( Endstelle). Radfahrer werden begeistert sein von den romantischen Radwegen entlang der Donau in Richtung Kelheim oder Regensburg. Auch für Wanderer ist es idealer Ausgangspunkt.

Regensburg hat einen gut erhaltenen Stadtkern und die der Donau zugewandten Altstadtseite ist von der Steinernen Brücke geprägt. Die Brücke mit dem Brückentor wurde 1135 bis 1146 gebaut.

Ich schenderte durch kleine Gassen und Hinterhöfe und immer wieder stand man auf einen größeren Platz. An einem Tag kann man garnicht alles sehen, also muß Regensburg auf die Liste: Nochmal besuchen.

Der Regensburger Dom ist die Bischofs-und Hauptkirche des Bistums Regensburg. Das Bauwerk gilt als das bedeutendste der süddeutschen Gotik. Der Dom ist auch die Ruhestätte bedeutender Bischöfe.In der Bautafel steht,das hier im Jahr 700 die erste Bischofskirche stand. verfolgen kann man in der Bautafel was bis 2009 geändert oder erneuert wurde. Der Dom ist auch die Heimat des traditionsreichen Domchores, der Regensburger Domspatzen.

Der nahe Domplatz wird vom Regensburger Dom beherrscht. Vor dem Dom, dem Kräutermarkt stehen die sehenswerten Patrizierburg Haus an der Heuport , die Adler Apotheke, eine der ältesten Apotheke der Stadt und der Adlerbrunnen von 1680.

Das Gebäude am Emmeramsplatz( Regierung der Oberpfalz) gehörte ursprünglich zum Klosterbereich und beherbergte 1792 bis 1812 die Hofhaltung der Fürsten von Thurn und Taxis. Als Entschädigung für die Abtretung der Postrechte wurde dem Fürstenhaus 1810 von Königreich Bayern die umfangreichen Gebäude auf dem Klostergelände aus dem 8.Jahrhundert übereignet. Zum Residenzschloss im heutigen Zustand wurde erst 1883/88 um- und ausgebaut. in den folgenden Jahren wurden immer wieder Änderungen vorgenommen. Teile des Schlosses werden bis heute von Angehörigen der Familie bewohnt.

Museum: Besichtigt werden können die Prunkräume und Inneneinrichtung aus dem Palais. Erhalten gebliebene Teil des Kreuzganges, historische Kutschen und die Fürstliche Schatzkammer.

Der Schlosspark ist erst am Ende des 18. und im Laufe des 19. Jahrhunderts entstanden und nicht frei zugänglich, jedoch finden im Park und Innenhof jährliche Veranstaltungen statt.

Sonntag 14. Juli

Auch das muß sein, ein entspannungstag mit dem Besuch der Kaiser- Therme


Bamberg

Montag 15.Juli

Nach einem erholsamen Sonntag geht es weiter nach Bamberg, diese Stadt hatte ich schon einmal besucht, aber es lohnt immer wieder ein Besuch.

Auf den Weg dahin habe ich einen Abstecher nach Pottenstein gemacht.

Pottenstein    Pegnitzer Straße 100

Der Ort ist ein gemütliches fränkisches Felsenstädchen und ist bekannt durch seine Höhlen.

Das Wahrzeichen des Ortes ist die älteste Burg in der Fränkischen Schweiz. 1000-jährige bewohnte im Besitz der Freiherren von Wintzingerode. Die Besichtigung war an einem Montag leider nicht möglich.

In diesem Juragebiet gibt es 6 Schauhöhlen und ich habe die Teufelshöhle, die bekannteste besucht.Die unterirdischen Höhlen sind Archive längst vergangener Zeiten und bietet eine spannende Entdeckungsreise zumal jede Höhle anders ist. Mit einer Führung von 40 Minuten kommt man an Faszinierende und bizarre Formationen vorbei. Man erfährt das in dem unterirdischen Reich der Dunkelheit eine angepasste Tierwelt gibt, ein Leben ohne Licht.Durch diese Höhle führten 400 Stufen.


Bamberg

Stellplatz am Heinrichsdamm GPS N 49° 53’ 10,8 E 10° 54’ 10,3

Bamberg ist eine Stadt in der man auf Zeitreise gehen kann, hier atmet Geschichte und wird lebendig, inmitten enger Gassen, auf mittelalterlichen Plätzen und einzigartigen Bauwerken.

 

Eines der dunkelsten Kapitel der Bamberger Geschichte sind die Hexenverfolgungen, den im 17.Jh. Hunderte von Bürgern zum Opfer fielen. Die Hexenverfolgung erfasste Männer und Frauen aus allen Schichten bis hinauf zu den Bürgermeistern. Wer einmal im “Trudenhaus” dem Hexengefängnis, landete, war schon so gut wie verloren.


Bad Bocklet

Mittwoch 17. Juli

Stellplatz GPS N 50° 15’ 53,5 E 10° 4’ 29,9

Landschaftlich hat das Frankenland und die Bayerische Rhön viel zu bieten und so bin ich in diesem Ort gelandet. Der Platz liegt gleich gegenüber des Kurparks und die Bushaltestelle ist auch hier.

Einige Schritte weiter ist ein Supermarkt, also verhungern braucht man nicht.  Von hier ist es ein idealer Ausgangspunkt Bad Kissingen zu besuchen ob mit Bus oder Fahrrad.


Heiligenkreuz

Donnerstag 18. Juli

Stellplatz Privat

Heiligenkreuz in Franken, ein kleiner Ort mit 51 Einwohner und km weit kein Netz, aber viel Natur und wenig Verkehr. Auf meiner Fahrt hierhin habe ich immer mal angehalten und meinen Blick über das Land schweifen lassen.

Hier in diesem Ort trafen sich Womo Fahrer welche sich irgend woher kannten, sei es aus Marokko oder von anderen Treffen. Zu diesem Fest hat Fam. Schatz geladen. Auf meiner Marokko Reise habe ich bei Fam. Schatz in Marrakesch auf dem Grundstück mit dem Womo gestanden.

Hier, bei diesem Treffen gab es ein herzliches Wiedersehen, auch mit alten Freunden. Neue freundschaften wurden geschlossen und viel Reiseerfahrungen ausgetauscht.

Aicha + Reinhard haben das Treffen super organisiert und die Töchter und Freunde trugen mit musikalischen Darbietungen und Tanz zur Unterhaltung bei.

Hier in diesem Ort erlebt man noch ein richtiges Dorfleben.

Am Samstag wurde Brot im Dorf Backhaus gebacken, ein für uns besonderes Ereignis.

es sind auch immer genug Helfer dabei. Der Teig wird in einer großen Wanne mit der Schubkarre gebracht. Mit einem KG Griff eine Menge heraus geholt und an die nächste Frau weitergegen. In einer Schüssel in die richtige Form geworfen, dann weiter in den Ofen.

Jetz heißt es warten ,fasst zum Ende der Backzeit strömt ein lecker Duft aus dem Ofen . UDavon werden die angelockt, die auch ein Brot kaufen wollen.

Am Vormittag um 11 Uhr fing das Vorheizen des Ofen an und um 14 Uhr war das Brot fertig.

Es sind natürlich immer die Selben, wir waren die ganze Zeit dabei und uns mit Bier, auch ohne Alkohol und mit viel Spaß uns die Wartezeit vetrieben .

Aus diesen Fischteichen bekam ich die dicken Forellen, frisch auf dem Tisch.

Sonntag 21. Juli

Das war mein Letztes Ziel und ich fahre Heute wieder nach Hause. Die gesamte Reise war ein schönes Erlebnis, durch schöne Landschaft und kleine Orte gefahren, nette Menschen kennengelernt. Die Zeit ist wieder einmal zu schnell vergangen.

Kirschblüten am Kaiserstuhl

Ich habe bisher immer über meine Reisen im Ausland berichtet, dabei lohnt es sich auch über mein Heimatland Deutschland zu schreiben. Es ist zwar spät, aber nicht zu spät davon zu berichten.

Kirschblütenzeit am Kaiserstuhl 

14. – 21.April

Wohnmobilgarten Kirschenhof in Königschaffhausen     Königsweg 1

Hier auf diesem sehr schönen Stellplatz war ich schon mehrere Male und es ist immer wieder ein Erlebnis.

Die Kirschbäume waren in voller Blüte und soweit das Auge reichte ein Blütenmeer. Der Wettergott ahnte das ich wieder am Kaiserstuhl war und bescherte uns ein Traumwetter.

Diesmal war eine Freundin mit ihrem Womo mit von der Partie. Die Anreise unterbrachen wir in Bad Dürkheim. Auf dem Stellplatz war noch reichlich Platz und wir konnten das Zentrum zu Fuß gut erreichen. Es war ein sonniger Nachmittag ud wir schlenderten durch den Kurpark und an den Salinen vorbei. Herrlich anzuschauen war die Blütenpracht.

Nach unserem Rundgang hatten wir uns ein Essen verdient und wir wollten eigentlich in das bekannteste Restaurant “ Das Fass“,

aber leider alles reserviert. Nun ging es auf die Suche , die Auswahl ist im Ort groß. Wir hatten nach kurzer Zeit ein schnuckeliges Lokal gefunden.

Das Essen war hervorragend und ein Besuch zu empfehlen. Gut gegessen machten wir uns auf zum Stellplatz, ein schöner Verdauung Spaziergang.

Nach einer ruhigen Nacht ging es weiter, jetzt hatten wir nicht mehr viele km zu fahren und freuten uns schon auf das große Stück Schwarzwälder Kirschtorte im Café auf dem Platz.

Leider ging unsere Rechnung nicht auf, denn es war eine Umleitung ausgeschildert, wie so oft, für Ortsfremde sehr unübersichtlich und auch Strassen dabei, welche ab 3,5 t gesperrt waren. Wir irrten etwas herum und fragten schliesslich an einer Tankstelle nach dem Weg, wir waren nicht die Ersten. Der Tipp: Über Frankreich fahren, gesagt, getan. Dann ging es zügig voran und bald hatten wir unser Ziel erreicht. Schön wieder hier zu sein und es immer wieder ein Erlebnis, auf einen Platz zu stehen umgeben von blühenden Kirschbäume und Wiesen.


Montag  15.April

Jetzt hatte ich den Wettergott wohl doch zu sehr gelobt, denn Heute war es saukalt und es hatte immer wieder geregnet. Nicht das wir uns gelangweilt hätten, wir hatten uns viel zu erzählen und außerdem mussten wir anfangen das Kuchen Angebot im Café zu testen. Ein Freund aus der Gegend kam dann auch noch dazu und machte uns den Vorschlag mit uns in den nächsten Tagen schöne Fahrrad Touren zu zeigen.


Dienstag  16. April

So muss es sein, die Sonne scheint. es war eine Radtour angesagt und wir machten uns startklar mit vielen Hindernissen . Ute hatte ihren Hund Maja dabei und er sollte ja auch mit. Erst einmal musste der neue Hundeanhänger zusammengebaut werden. Gut das wir einen Fachmann dabei hatten und mit vereinten Kräften war das Teil Einsatz bereit. Jetzt kam der schwierigste Teil, Maja musste darein. Mit drücken, schieben und Leckerei war es geschafft. Unser Ziel war Burkheim und wir fuhren am Rhein entlang und durch Wiesen und Wälder.

Pünktlich zur Mittagszeit kamen wir in einem der kleinen Ortschaften an und fanden sofort ein Lokal, jetzt war erst einmal Stärkung angesagt.

Weiter ging es nach Burkheim, 762 taucht der Name in schriftlichen Unterlagen erstmal auf. Kaiser Karl IV. erteilte 1348 das Stadtrecht. Den Reiz des Städtchens macht das harmonische und geschlossene Ortsbild der unter Denkmalschutz stehenden historischen Mittelstadt aus.

Eingefaßt vom barocken Stadttor und überragt von der Schlossruine. Auf Kopfsteinpflaster läuft man zwischen den kleinen Bürgerhäusern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Erich konnte uns viel geschichtliches erzählen und machte uns auf einige Besonderheiten aufmerksam.

Wir kerten in einem kleinen Café der besonderen Art ein. Kunst und Kuchen wäre der passende Titel.

Nach unsere Kaffeepause machten wir uns auf den Weg zu unserem Platz. Die Rückfahrt war weniger idyllisch, vorwiegend Strasse und das auch noch mit einigen Anstiegen.


Samstag 20..April

Breisach am Rhein

ist eine Stadt am Oberrhein an der deutsch-französischen Grenze auf halbem Weg zwischen Colmar und Freiburg Breisgau und jeweils 60 km von Basel und südlich von Straßburg. Ich schreibe dies so ausführlich, weil diese schönen Ziele mit den öffentlichen Verkehrsmittel von unserem Stellplatz zu erreichen sind.

Zur Geschichte : Um 1146 hatte der Baseler Bischof auf dem Münsterberg zwar eine Kaufmannssiedlung mit einer Kirche errichten lassen, doch die Stadt Breisach im heutigen Sinne gründeten die Staufer im Jahr 1185.

Für Heute war eine Besichtigung der Stadt Breisach geplant. Diesmal wollten wir es ganz bequem haben und fuhren mit einem Womo dahin. Auf einem Stellplatz am Rhein konnten wir parken und es war ein kurzer Weg zu den ersten Sehenswürdigkeiten.

Der steile Anstieg zum Münsterberg hat sich gelohnt, von hier hatten wir einen tollen Ausblick.

Die Kirche und noch einige Kaufmannshäuser, gut renoviert und heute als Hotel und Wohnungen. Auf Bänken im Schatten der Platanen konnten wir uns von dem Anstieg erholen. Ein Trost, die anderen Besucher kamen genauso keuchend an wie wir.

Jetzt ging es wieder hinunter zu dem Zentrum der Stadt. Bei herrlichem Wetter und mit einem Eisbecher konnten wir das rege Leben beobachten. Langsam schlenderten wir durch die Stadt zurück zum Parkplatz und warfen noch einmal ein Blick hoch zum Münsterberg.

Die restlichen Tage erkundeten wir die Gegend mit dem Rad und auch zu Fuß. Obwohl ich schon häufiger hier war, entdecke ich immer wieder was neues. 7 Tage sind nun schon wieder vorbei und am Ostersonntag geht es wieder Richtung „Heimat“

Lissabon

  1. März
 Lissabon – Trendmetropole mit altem Charme. Die auf sieben Hügel erbaute Hauptstadt Portugals am Ufer des Tejo. Faszinierend sind die Kontraste zwischen altmodisch-schön und supermodern.
Wie die Zeit vergeht, nun sind wir schon in Lissabon und haben die Hälfte unserer Reisezeit um.
2. März

Am Morgen starten wir um die Stadt zu erobern, der Linienbus hält einige Meter vom CP entfernt. Die Fahrt dauerte 45 Minuten und es eine kleine Stadtrundfahrt durch eine Gegend wo man eigentlich als Tourist hinkommt. Am Pl.Figueras war Endstation. Wir waren um 9,30 Uhr Ortszeit da und das touristische Leben war schon voll in Gange. Wir mussten uns erstmal orientieren, mit welchem Verkehrsmittel wir nun die Stadt besichtigen wollen. Da waren die „Tucks“, kleine  Dreiräder mit Motor, welche alle nah liegenden interessanten Ziele im Zentrum  anfahren.

Ein schönes Modell
Ein schönes Modell

 

Dann die „Tram“( Straßenbahn), ein beliebtes normales Tarnsportmittel und zu guter Letzt die üblichen großen Touristenbusse, mit Zielen außerhalb des Zentrums. Vorab sei gesagt, wir haben alle ausprobiert. Unsere erste Tour mit dem Touristenbus führte uns zu dem Ort wo die große Seefahrt begann im Stadtteil Belém.

Torre de Belém-vom Wasser umspült, erhebt sich der 35  m hohe Turm am Tejo-Ufer. Auch das Denkmal „Padrao dos
Turm von Belem
Turm von Belem
Denkmal der Seefahrer
Denkmal der Seefahrer
Zwischen diesen Wahrzeichen führt eine breite schöne Promonade, natürlich mit sehr eleganten Restaurants. Hier haben wir unser teuerstes Eis gegessen, aber lecker.
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Von dort sind wir durch den  botanischen Garten von Ajuda gegangen, einst  Palastgarten. Der Weg durch den Garten führte uns zum Ajuda Palast, ehemals Königsresidenz, ist bis heute Schauplatz von offiziellen Anlässen und Staatsempfängen. Wir waren zum richtigen Zeitpunkt dort und konnten so einen Empfang miterleben.

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Palastgarten
Wieder zum Zentrum erwischten wir einen Kleinbus von dieser Gesellschaft, welcher die kleinen Straßen fahren konnte. Wir fuhren nun durch das älteste Viertel dieser Stadt, mit engen Straßen, verwinkelte Gassen die für Autos meist zu eng sind und vielen Treppen. jetzt war es für und  wieder Zeit an unser leibliches Wohl  zu denken. Genau hier , ein kleiner Platz mit nur  3 Tischen und Stühlen wollten wir bleiben.
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Die kleine Kneipe lag gegenüber und der Wirt kam sofort mit Speisekarte. Wir bestellten uns was ganz gesundes für die Figur, Hähnchen mit Fritten, den Salat nicht zu vergessen und vorab frisches Brot und Oliven, zum unschlagbaren Preis von 6  € mit Getränke pro Person. Im Hintergrund war eine enge Gasse mit Häusern an denen der Putz bröckelte. wie an vielen anderen auch und die Wäsche flatterte.
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Die Tauben waren schon in Wartestellung ob was abfällt. Von hier konnten wir das ganze Chaos beobachten, wie sich Kleinbusse, Autos, Tucks, Tram durch die engen Straßen vorbei an parkende Autos schlängelten und das alles ohne Malheur. Zurück zu unserer Bus  Haltestelle Richtung CP fuhren wir mit der Tram. Es war ein Erlebnisreicher Tag.
3. März
Wenn man hier ein zusätzliches Abenteuer möchte, so wie wir. Jeden Morgen und  später Nachmittag mit dem Linienbus fahren.45 Minuten wird man durchgerüttelt, durch die Kurven geschleudert, Vollbremsungen, Haarscharf an Autos vorbei. Am Ziel angekommen und man Fühlt sich nicht mehr so wie vorher und muss erstmal tief Luft holen. Heute machen wir eine Rundtour durch das moderne Lissabon. Zur Expo 98 wurde neben dem Ausstellungsgelände der neue Lissaboner Hauptbahnhof eröffnet. Ein filigran wirkendes Gebäude. Unter dem  futuristisch gewölbten Glasdach befinden sich unter anderem viele kleine Geschäfte. Hier findet man die Architektur im Zeihen der Modernen. Bei den Bürohäusern, den Wohnhäusern und das zweitgrößte Meeresaquarium der Welt. Dieses Stadtteil mit den außergewöhnlichen Bauten und Strukturen hätte mehr als einen Tag Besichtigung verdient.
P.s.  Der spanische Stararchitekt Santiago Calatrava hat nicht nur den Bahnhof entworfen, sondern auch den vor kurzem eingeweihten Bahnhof in New York
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Als Kontrastprogramm sind wir später mit der Tram zum Kastell gefahren, dieses ist im alten Viertel“ Alfama“, welches wir schon durchstreift hatten. Heute nehmen wir die letzten Meter des steilen Ausstieg zum “ Castelo de Sao Jorge “ in Angriff. Belohnt werden wir mit einem herrlichen Blick über die Stadt und den Tejo. Von hier kann man die „Ponte Vasco da Gama“ in ihrer gesamten Länge sehen. Supermodern und 17,5 km lang führt sie geschwungen über den Tejo. Als Vorlage beim Entwurf, könnte die Brücke von San Francisco gewesen sein.

Die Brücke über Rio Tejo
Die Brücke über Rio Tejo
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Das Kastell ist umgeben von einem wuchtigen Mauerring und acht Türmen. In der Wehranlage wurde ein Park angelegt und es gibt in alten Gemäuer ein renommiertes  Restaurant mit feine Küche, nobler Blick, stolze Preise. Ein Blick auf die Speisekarte und man hat schlagartig keinen Appetit mehr. Um die Wehranlage haben sich die Menschen angesiedelt, welche hinter den Burgmauern Schutz suchten. Hier herrscht Auto  Verbot, außer die Anwohner, welche sich durch das Labyrinth der krummen Gassen schlängeln. Heute ist es ein Touristischer Anziehungspunkt. Diesmal fuhren wir mit einem Kleinbus zu unserer Haltestelle Richtung Womo.
4. März
Nun haben wir unsere Tickets für den Touristenbus abgefahren, also gehen wir auf  die Suche nach einer Verkaufsstelle für eine Tageskarte, gültig für alle Verkehrsmittel. Wir steigen vor der Endstation aus, da hatten wir eine  Touristen Information gesehen. Leider gab es keine Karten aber eine Adresse. Natürlich am Pl. Figueras, also laufen, wie lange, keine Vorstellung.  Auch wenn wir die Strecke schon oft gefahren sind. Unser Heimat-Bus -Linie 714 hielt gerade an der Haltestelle. Es war der Fahrer, welcher uns schon die letzten Tage gefahren hatte. Normal muss jede Fahrt bezahlt werden, 1,30 €, aber er winkte uns durch, es war nur eine Station. Natürlich haben wir die Verkaufsstelle nicht gefunden und eine Polizistin half uns weiter. Super, jetzt kauften wir eine Karte für 6€ + 50 Cent Pfand.
Angefangen haben wir mit dem Aufzug, öffentliches Verkehrsmittel, verbindet die Unterstadt mit der  Oberstadt. Der Elevator ist ein Wahrzeichen des Stadtviertels Baixa. Die senkrechte Eisenkonstruktion mit gotisch anmutender Verzierung wurde 1902 eingeweiht. Der Aufzug erspart eine Beschwerlichen Fußmarsch in die 32 m höher gelegene Oberstadt. Eine überdachte Fußgängerbrücke führt hinüber.
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Auf dem Platz angekommen standen wir vor einer Kirche, welche bei dem Erdbeben 1755 seine Türme verloren hatte. Hier waren wir schon mit einem Tucks, wie gesagt, wir lassen nichts aus.
Nun galt es die Oberstadt „Bairro Alto“   zu Fuß zu erobern. Viele Häuser mit einer Fassade aus Kacheln. Davon gab  es viele, mal mehr oder weniger komplett. Kirchen mit herrlichen Fliesenbilder innen und außen. Man sah dem Viertel an, das hier wohlhabende Leute gewohnt haben. Heute findet man viele Antiquitäten Geschäfte, Boutiquen, schicke Kaffees , Buchhandlungen, belebt durch auffallend viele junge Leute. Hier wird in Lokalen und Theater der Fado aufgeführt. Die ist ein typischer Gesang von Lissabon, begleitet mit eine Gitarre und ein typisches portugiesisches Zupf-Instrument. Natürlich habe ich mir auch eine CD gekauft, ein melancholischer Gesang.
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5. März
Unser letzter Tag in Lissabon und auch heute haben wir ein Programm. in einem Stadtteil ist der “ Diebesmarkt“. Sehr weit läufig und es wir alles angeboten vom Trödel bis zur Neuware und natürlich der übliche Kitsch. Junge Musiker spielten Jazz und eine Gruppe führte mehr schlecht wie recht akrobatische Übungen vor. Auf einem Podest standen einige Tische und Stühle, dort konnte man Kaffee und Kuchen  holen.

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da halte ich doch meinen Kuchen lieber fest

 

Von hier hatte man alles im Blick.  weiter ging es durch enge Gassen und per Zufall fanden wir die Standseilbahn. Natürlich einsteigen, egal wohin. Irgend eine Tram oder  Bus  bringt uns wieder zum Pl.Figueras.
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die Standseilbahn fährt nur eine kurze Strecke ,aber die steil

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So war es auch , die Tram fuhr dahin. Jetzt heiß es Abschied nehmen, wir haben vielgesehen und erlebt.
Fazit- Lissabon hat noch Programm für viele Tage.

la Coruna a Coruna

15.März

Die Fahrt nach la Coruna war sehr angenehm. Viele Straßen dorthin gab es nicht, aber alle waren gut ausgebaut. Wir fuhren durch Dörfer wo die Landwirtschaft zu Hause ist. Wir sahen einige alte Frauen bei der Arbeit. So wie man es sich vorstellt, mit Kittelschürze und Strohhut, den Korb über den Arm. Es war eine schöne Strecke. Bisher hatte ich keine Vorstellung von dieser Stadt. Sehr modern und viele Schnellstraßen auch übereinander für führten in die Stadt und nach anderen Zielen. Bei soviel neu erbauten Straßen spielte mein Navi verrückt und wusste nicht mehr wohin. Jetzt wurde nach Gefühl gefahren und erstmal immer gerade aus, bis da wo Wasser ist. Dann zeigte das Navi wieder die Route an, also alles richtig gemacht. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Herkulesturm “ Torre de Hércules „. Der einzige Leuchtturm der Antike, welcher heute noch in Betrieb ist. Er wurde von den Römern errichtet und wurde im Laufe der Geschichte mehrmals umgebaut. Heute umgibt ein großer Park und Küstenwanderwege den Turm. Da unser Platz am Parkrand war, hatten wir die Gelegenheit für einen ausgiebigen Rundgang und uns den Wind um die Ohren wehen zu lassen. Die Stadt ist sehr moderne Großstadt. Die Eigenheit sind die komplett verglasten Fronten. Viele von ihnen wurden schon im 19 Jh. erbaut.

 

 

Legende vom Herkules

Sie wurde von Alfons X., dem Weisen, (ca.1270) basierend auf der Überlieferung formuliert. Man erzählt sich, dass einmal ein Riese namens Gereon im Gebiet der Flüsse Tajo und Duero regierte und die ganze Bevölkerung bedrohte. Herkules widersetzte sich ihm und besiegte Gereon nach dreitägigem Kampf, vergrub seinen Kopf und ließ an dieser Stelle einen Turm bauen und in der Nähe gründete er eine Stadt, der er den Namen Gerunia gab, in Erinnerung an die erste Frau, die dort lebte und in der er sich verliebt hatte. Als Herkules weiterzog, stellte Hispan den Leuchtturm fertig, den sein Onkel begonnen hatte und stattete ihn mit einer Öllampe, deren Feuer nie  ausging. Außerdem brachte er auch einen großen Spiegel an, in dem man sehen konnte, wenn sich feindliche Schiffe näherten.

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